m sssssaasasssasasaas archiv fur buchgewerbe mmmmmmmmnm typographische Vereinigungendie ihm als korporative sischen Ministerium des Innern entsandten Ministerial- Mitglieder angehoren, Material zurVeranstaltung von Aus- direktor Herrn Geheimen Regierungsrat Dr. Roscher, der stellungen oder zur Erlauterung von Vortragen abgegeben. vor allem die sorgfaltige Anordnung der Ausstellung Io- lich Es seien hier nur genannt: Die Typographische Gesell- bend anerkannte. Wahrend ihrer Dauer (5 Wochen) war als schaftBraunschweig,dieTypographischeVereinigungHan- die Ausstellung von iiber 18000 Personen besucht. LCh- nover, die Typographische Vereinigung in Leipzig und die Die mit der Auflosung dieser Schaustellung und der jer. Typographische Gesellschaft in Zurich. An dieser Stelle RiicksendungderGegenstandeverbundenenumfangreichen war sei nochmals ausdriicklich darauf hingewiesendaB der Arbeiten lieBen die Eroffnung von neuen Ausstellungen Deutsche Buchgewerbeverein seinen korporativen Mit- erst am 13. November 1904 zu, von welchem Tage an etwa gen gliedern jederzeit Material aus den Sammlungen uberlaBt; 80 Originalzeichnungen, die Josef Sattler fur das Monu- ere es bedarf nur einer rechtzeitigen Anfrage. mentalwerk Die Nibelunge angefertigt hat, sowie die ein- i jn Aus den Bestanden des Buchgewerbemuseums wurde zelnen Seiten des Werkes selbst dem Besuche zuganglich t>en ferner eine Anzahl kiinstlerisch oder technisch gut aus- waren. Da in Heft 6 des Archiv fur Buchgewerbe iiber nar gestattete Biicher zu einer kleinen Gruppe vereinigt, die Die Nibelunge eingehend berichtet ist, so bedarf es keines )rj. bestimmt war, innerhalb der von dem Plantin-Moretus- naheren Eingehens auf diese prachtigen Tafeln und Blatter. en. Museum in Antwerpen in der Zeit vom 17. Juli bis 15. Ok- Am 20. November 1904 wurde die Weihnachtsausstellung •an. tober 1904 veranstalteten Ausstellung moderner Buchkunst eroffnet, die eine groBe Zahl solcher Biicher und Kunst- enn die Leistungen des Deutschen Buchgewerbes zu veran- blatter enthalt, die zu Weihnachtsgeschenken geeignet de. schaulichen. Die Biicher gaben ein gutes Bild von dem sind. Am 11. Dezember 1904 eroflFnete die Firma F. E. lng derzeitigen Stand der Buchkunst in Deutschland und Wachsmuth inLeipzig in dem Eckzimmer des I.Geschosses Die fanden bei den Besuchern der Ausstellung in Antwerpen eine Schaustellung ihrer Schulwandbilder und Wandbilder der auch allgemeine Anerkennung. Verhelt darf aber nicht fiir Schule und Haus. Diese Ausstellung zeigte die Reich- cb- werden, daB die englische Gruppe weit iiber die deutsche haltigkeit dieses Verlags in bester Weise, ferner aber or. ragte, vor allem durch die prachtigen Erzeugnisse der auch einige wirklich gute Kunstblatter, die einen passen- zur Kelmscott-Press, Dove-Press, Essexhouse-Press und Bal- den Zimmerschmuck abgeben. der lantine-Press und andrer derartigen Firmen, die nur die Die Ausstellung fiir Buchgewerbe und Photographie in St. jUS kiinstlerische Buchausstattung pflegen. Louis 1904 hat bei der Preisverteilung iiberaus glanzend us. Aus AnlaB des 25jahrigen Stiftungsfestes der Berliner abgeschnitten. Von den bei der Pramiierung in Betracht ,0n Typographischen Gesellschaft veranstaltete dasKgl.Kunst- kommenden 76 Ausstellern erhielten 23 den GroBenPreis, der gewerbemuseum in Berlin eine Ausstellung: Die Kunst 25 die Goldene Medaille, 16 die Silberne und 10 die Bron- ten im neueren Buchdruck, zu der aus den Sammlungen des zene Medaille. Die Firmen Breitkopf Hartel in Leipzig ch- Deutschen Buchgewerbemuseums etwa 80 Biicher und und Hermann Stilke in Berlin standen auBer Preisbewerb. der Broschiiren, sowie 40 Tafeln mit auslandischen Druck- Die offizielle Pramiierungsliste liegt bis jetzt noch nicht )rj. arbeiten iiberlassen wurden. Dem Stiftungsfeste selbst vor, sobald dies aberder Fall ist, wird das Archiv fiirBuch- ;re wohnte derVerwaltungsdirektor Arthur Woernlein als Ver- gewerbe die pramiierten Teilnehmer an der Buchgewerb- cke treter des Vorstandes bei und brachte bei dem im Buch- lichen Ausstellung, nach Gruppen geordnet, veroffent- ien gewerbesaal abgehaltenen Festakte nicht nur die Gliick- lichen. ist- wiinsche des Vereins, sondern auch ein sichtbares Erinne- Am 8. November 1904 begannen in der Gutenberghalle rungszeichen dar. des Buchgewerbehauses die Vortrage fiir das Winterhalb- ing Die im Ietzten Berichte erwahnte Ostermefi- und Jahres- jahr 1904/1905, die mit einer zusammenhangenden Reihe ■m. ausstellung wurde am 4. September 1904 geschlossen, da eroffnet wurden, welche die Herstellung des Buches be nt- mit den Vorarbeiten fiir die groBe Photographische Aus- handeln und in erster Linie fiir die Angehorigen und An on stellung begonnen werden muBte, die der Sachsische und gestellten des Buchhandels bestimmt sind. Vor Beginn )e- Thiiringische Photographen-Bund in der Zeit vom 14. Sep- des ersten Vortrags, den Herr Dr. Anton Kippenberg iiber eit tember bis 20. Oktober 1904 in samtlichen Raumen des die Geschichte des Buches hielt, wies der Vorsitzende des m- Deutschen Buchgewerbehauses veranstaltete. Die Aus- Deutschen Buchgewerbevereins, Herr Dr. Ludwig Volk- stellung,deren Anordnung in den Handen des Buchgewerbe- mann, darauf hin, daB der Buchgewerbeverein in den Vor- en vereins lag, war in vier Abteilungen gegliedert und zwar: tragszyklen friiherer Jahre die allgemeinen Grundlagen so ter L Fachphotographie (I. GeschoB des Buchgewerbehauses), weit vorbereitet zu haben glaube, um nun an speziellere ler 2. Wissenschaftliche Photographie, historische und Unter- Aufgaben herantreten zu konnen. So sei denn fiir diesen nd richtsgruppe (Sachsenzimmer), 3. Internationaler Salon Winter der Buchhandel herausgegriffen worden, und damit im ("I. GeschoB), 4. Graphische Kiinste, Industrie und Litera- werde einerseits ein neuer Beweis fiir die oft nicht ge- rk tur (IV. GeschoB). An alien Abteilungen beteiligten sich niigend gewiirdigteTatsache erbracht, daB der Buchhandel re. 256 Aussteller. Die Ausstellung fand eine vorziigliche Er- als machtiges Glied des Buchgewerbes das intensivste im ganzung durch die Standige Buchgewerbliche Ausstellung Interesse an den Arbeiten des Buchgewerbevereins habe, h- m*f ihren Maschinen, Druckerzeugnissen, Drei- und Mehr- andrerseits werde eine Dankesschuld an die fiihrenden ial farbendrucken usw. Am 14. September fand in Gegenwart buchhandlerischen Organisationen abgetragen, die in rich- re ^er staatlichen und stadtischen Behorden in der Guten- tiger Erkenntnis eben dieses Umstandes den Buchgewerbe- ;r- berghalle die Eroffnungsfeier statt, an die sich ein Rund- verein stets nach Kraften gefordert hatten. Die Vortrage gang anschloB. Die Veranstaltung fand von den aus alien seien denn auch im Buchhandel so warm willkommen ge- ie- Teilen des Deutschen Reiches kommenden Besuchern un- heiBen worden, daB eine starke Uberzeichnung der verfug- ne gdeilte Anerkennung, ebenso auch bei dem vom Kgl.Sach- baren Karten eingetreten sei und leider viele Bewerber t3 467 23

Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik de | 1904 | | page 113