K fSfift die Gefchichte der deutfchen fKunjl mii dem oLJ Zeitafter der fKarofinger zu beginnen habe, iji fur die hijiorifche Dehandfung der hunjlferifchen ffatig* keif inner hafb der Grenzen der deutfchen Zunge zum Dogma geworden. Qjamit aber voerden diese Grenzen gfeich zum Deginn der Darjleffung uberfchritten. S3 as gfanzende Difd einer Renaissance wird aufgeroffi die nur zum geringjien ffeif Deuifchfand angehort und sich auf deuifchem Doden abspieff die nur zum Dfeif in Deuifchfand ihre Dorisefyung und 'Weiterbifdung findet. f)n der harofingifchen fKunjl fiegt der Schwer= punfct durchaus auf romanifchem Gebieie; von den Zeniren der harofingifchen fKunjiubung gehoren aufier fflachen, das hari auf der Grenzfcheide fiegi und wie affe Residenzen einen internaiionafen Character trug, nur zwei Deuifchfand an: Rufda und St. Gaffen, und beide nehmen eine gewisse Sonderfteffung gegenuber den franzdsifchen Schufen und Schuftradiiionen ein. So entfieht ein reiches Difd der harofingifchen fKunjl. 1111111"!!™

Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik de | 1904 | | page 200