ft, KS8S8K8K88S88S888S8 ARCHIV FUR BUCHGEWERBE WsWMbWbWMbWMMbfo ;n stellt entsprechen alien gerechten Anforderungen. Man schrieb die Erfindung dieses Verfahrens :h Leider unterblieb die bereits in Aussicht genommene Hildesheimer zu. Nach direkten Mitteilungen von ;u Fabrikation. Neuerdings hat R. Jahr in seinerTrocken- Bendixson Co. ist das aber nicht der Fall. Unbe- m plattenfabrik in Dresden erfolgreich auf diesem Ge- dingt sichere Angaben iiber dasWesen der Erfindung le biete gearbeitet. Seine photomechanischen Platten sind zurzeit unmoglich, da die Londoner Firma keiner- !g sind augenblicklich unbedingt die besten. Die tadellose lei Auskiinfte erteilt und auch den Zutritt zu ihren rt Preparation seiner Platten ist riihmendhervorzuheben. Arbeitsraumen niemandem gestattet. Es sind dem- ;n Entwickler sind auch wieder eine ganze Anzahl er- nach nur Vermutungen, die man iiber die Arbeits- ;h standen. Es kann aber an dieser Stelle nicht naher weise aussprechen kann, die allerdings viel Wahr- e- darauf eingegangen werden. scheinlichkeit fur sich haben. Eine ausfiihrlichere Uber dieDreifarbendruckverfahren ist nichts Neues Notiz befindet sich inHeftXLV der „Vervielfaltigen- ;n zu melden, hochstens, daB die Druckfarben und das den Kiinste der Gegenwart" Seite 291. Es heiflt 0. Papier noch ebenso mangelhaft sind und in alien dort, dafi Karl Klic, dessen Wohnsitz jetzt in London n- Tonabstufungen angeboten werden, wie bisher. Von ist, das bekannte Heliograviireverfahren dahin ab- einem rationellen systematischen Arbeiten hierin ist geandert hat, daB die Tiefdruckplatten auf der Rota- st noch keine Rede. Auch die Dreifarbendrucke, die tionsschnellpresse gedruckt werden konnen. Zu m als Beweis fiir die Qualitat eines Sensibilisators ge- diesem Zwecke muBte der Charakter der Druckplatte s- bracht werden, bedeuten nicht viel. Das meiste geandert werden und ebenso der Vorgang beim Ein- r. hat die Hand des Retuscheurs dabei getan, aber schwarzen. Die Pressen sollen den beim Zeugdruck lit nicht der Sensibilisator. Bemerkt sei nur, daB in benutzten ahneln. Ubertragung und Atzung des Bildes id letzter Zeit recht beachtenswerte Dreifarbenaufnah- sollen auf einer zylindrisch abgedrehten Kupferwalze in men nach der Natur reproduziert wurden, unter denen erfolgen. Das ware sehr unpraktisch und teuer. >t- sich besonders die von Prof. Miethe auszeichnen. Ad.) Anstatt des Aquatintakornes kommt ein Raster e- Der Zweifarbendruck Gurtners sei nur der Kuriositat zur Verwendung. Die Druckfarbe ist sehr diinn und in halber erwahnt. Praktischen Wert wird er nicht haben. wird reichlich aufgetragen. Der Uberschufi wird Es ist versucht worden den Lichtdruck, mehr als bis- durch ein Abstrichmesser fortgenommen. (Diese er her, zum Dreifarbendruck heranzuziehen. Bei der Angabe erscheint richtig. Man sieht auf vielen T, heutigen vervollkommneten Technik, sagtman, seien Drucken eigenartige Streifen, die auf derartige Mani- n, derartige Arbeiten durchaus nicht mehr so schwer. pulationen hindeuten. Ad.) Weiter wird gesagt, daB it- Nun, wer Lust hat, kann es ja probieren. GroBere die Herstellung der Druckwalze Schwierigkeiten be- :h Auflagen gleichmafiig in Dreifarbenlichtdruck und reite, was gern zu glauben ist, so daB das Verfahren uf einigermaBen der Vorlage entsprechend herzustellen, nur bei groBen Auflagen geeignet ist. Soviel be- ;n bleibt noch immer, trotz hoher Ausbildung in der kannt, liefert die Rembrandt Intaglio Printing Co. m Technik, ein Kunststuck! nicht unter 5000 Drucke. Der groBe Vorteil bei dem m Eine recht erfreuliche Neuerung ist die Anfertigung Verfahren ist auch der, daB die Drucke vollstandig a- von Galvanos nach dem Albertschen Verfahren. DaB gleich sind. Welch schone Arbeiten von genannter er dem bisherigen Verfahren verschiedene Mangel an- Firma geliefert werden, zeigen unter anderm das bei o- haften ist ja zur Genuge bekannt. Die Albertschen Bong in Berlin erscheinendeWerk: Alte Meister und ig Matrizen bestehen aus Blei, einem Material, das sich die Photographische Rundschau von W. Knapp in b- den feinsten Details anschmiegt und bei richtiger Halle a. S. Bei den heliographischen Atzungen findet, b- Handhabung tadellos scharfe Kopien gibt. Auch die wie schon erwahnt, eine Rasteraufnahme Verwen- ye Behandlung in den Badern wird damit wesentlich dung, die aber nur in ganz dezenter Weise auftritt ;i- erleichtert und die GroBenverhaltnisse bleiben ge- und von dem Laien uberhaupt nicht bemerkt wird. k- wahrt. Die bisher erzielten Erfolge sollen ausge- Papier und Druckfarbe soli die Anstalt selbst anfer- li- zeichnet sein. tigen, da das vorhandene Material fiir ihren ProzeB ie Hervorragende Leistungen sind aber in der An- nicht geeignet ist. Hier kann man tatsachlich von n- fertigung und dem Druck von Heliograviiren aufzu- einer hervorragenden Erfindung reden, die wir, falls m fiihren. Dieses Verfahren nahm bisher eine Sonder- die Angaben in den Vervielfaltigenden Kiinsten richtig stellung ein. Es war das vornehmste und teuerste sind, Karl Klic zu verdanken haben. er Reproduktionsverfahren. Das ist etwas anders ge- Tiefdruckschnellpressen sind mehrere gebaut wor- ik worden. Vornehm bleibt dieses schone Verfahren den; sie haben sich, wie es scheint, auch ganz gut as immer noch. Infolge einer neuen Erfindung, die von bewahrt, aber die Bildformate sind beschrankte, so ht der Rembrandt Intaglio Printing Co. (Bendixson daB sie nur untergeordnete Verwendung haben. ie Co.) in London ausgeubt wird, ist man imstande Die sogenannte Kilometerphotographie, die dann n- groBe Auflagen schnell, zu staunend billigen Preisen zur Geltung kommt, wenn es gilt Tagesereignisse e- und in vortrefflicher Arbeit zu liefern. schnellstens im Bilde vorzufiihren, hat ebenfalls eine tS 451 a

Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik de | 1904 | | page 81