Bet]r<zns= Der 6efd)mack an Bücbern ift bíe Freube unb ber Stolz meínes Eebens.Icb tnürbe bíe Reícbtümer beí= ber Inbien bafür bíngeben. JTie toerben bíe Eeiben eínes unausgefüllten Eebens einen JTÍann treffen, beffen Stunben zu kurz fínb für bíe unerfdibpflídicn Genüffe bes Stubiums. 6ibbon BeQrens- fr¡e zaQíreicQfte HiOíiotQek, menn ungeorbnetnicQt fo üieí Tíupen fcQafftais cine fefir mafiige, ader moflí- georbnete; edenfo ift bie grofite Tílenge vori JCenntnif- fen, menn nicQt eigenes Denken fie burcQgeardeitet Qat, üieímeniger mert, aís eine weit geringere, die ader üieí- facQ burcf)bací)t morben ift. ScQopenQauer Behrens- DerguteDenkerrechnet aufLeser,welchedasGlück nachempfinden, das im guten Denken liegt: so dafi ein Buch, welches sich kalt und nüchtern ausnimmt, durch die rechten Augen gesehen, vom Sonnen- schein der geistigen Heiterkeit umspielt und ais ein rechter Seelentrost erscheinen kann. Nie^sche Behrens- £s geKt uns mit Büchern wie mit neuen Bekanntíchaf- ten. Die erfteZeit hnd wir hochvergnügt,wenn wir im allgemeinen Ubereinítimmung linden, wenn wir uns an irgend einer Hauptfeite unferer Ejciítenz freund- lich berührt fühlen; bei náherer Bekanntíchaft treten alsdann erft die Differenzen hervor. Goethe

Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik de | 1938 | | page 10