KIISCHEES-BUSSE&PFEFKRKORN-UIPZIG 4 4 f I f f 4 4 f 4 Der ,,D. B.- u. St." in der Welt voran! 138 DEUTSCHER BUCH- UND STEINDRUCKER <£ge-Sd)muck iff ber 3eitgema^e 3ierat fur T>ruchfacf)en XXX SchriftgieBerei A. Q. Genzsch Heyse, wahrenb Die Firma H. Bertholb, Messinglinienfabrik unb Schrift gieBerei A.-G., mil ihren Gliickwiinschen eine grofie gerahmte Rabierung Hanns Anckers iibermittelte, bie Nachbilbung bes im Kontorraum ber Firma ange- brachten Gemalbes: „Gutenberg wibmet ber Mensch- heit seine Erfinbung." Eine weitere Abresse stifteten Sthuler unb Lehrerschaft ber Ubungswerkstatten an ber Kunstgewerbe- unb Hanbwerkerschule zu Berlin, Abteilung Kreuzberg; ferner bie Mitgliebschaft ber Offizin Ullstein A.-G., bann einzelne Mitglieber unb Freunbe sowie bie Herren Josef Werra, Wulfhorst, Zurakowski unb anbere. Die Reichsbruckerei, bie burch ihren Direktor Herrn Helmberger vertreten war unb burch viele Beamte, bie Mitglieber sinb, hatte schriftlich auf bie nahen Beziehungen bes Reichsinstituts zur Berliner Typo- graphischen Gesellschaft hingewiesen. Daran reihten sich noch viele briefliche unb telegraphischeGliickwunsche von nah unb fern, insbesonbere von ber Papierfabrik Zerkall, Renker Sdhne, Zerkall bei Diiren, ben Rigaer Kollegen, bie 1914 zum Besuch ber Bugra nach Deutschlanb kamen unb Gaste ber B. T. G. waren. Herr Verlagsbuchhanbler Martin Oldenburg briickte fur bie Korporation Berliner Buchgewerbesaal bie Hoffnung aus, baB ber Plan eines Versammlungshauses boch noch einmal Verwirklichung finben werbe. Dann bankte ber Jubilar bewegten Herzens fur bie ihm zuteil geworbenen Ehrungen, fiir bie anerkennenben Worte unb bie schonen Gaben unb gelobte, weiterwirken zu wollen so lang es bem giitigen Geschick gefalle; alle aber mochten bem Berufe bie Liebe bewahren; bem Einzelnen zum Nutzen, bem Ganzen zum Wohle! Ein vergniigt verlebter Familienabenb im Konig- gratzer Garten beschloB bas erinnerungsreiche Fest. Auch Verlag unb Schriftleitung bes D. B.- u. St. verfehlen nicht, an bieser Stelle Herrn Konitzer, bem langjahrigen „Verantwortlichen" unserer Zeitschrift, bie aufrichtigsten Gliickwunsche barzubringen. Der Einflufl Konitzers auf bie Fuhrung unseres Blattes reicht nodi bis in bie jungste Zeit, unb es ist ber Schriftleitung Ehrenpflicht, anzuerkennen, baB ber Jubilar niemals gezogert hat, auf Grunb seiner Erfahrungen mit Rat unb Tat einzuspringen, wenn es gait, personliche Be ziehungen, bie nur Konitzer hatte, in ben Dienst ber Sache zu stellen. Wir wiinschen ihm einen ruhigen Lebensabenb, Gesunbheit unb alles bas, was bas Leben wert madit, gelebt zu werben. <Senjfd) $epfe 9d}riftgiefterei'2ihtiengefellfd)aft Hamburg unb TRuncfjen „Unser deutsches Kollegenblatt, der „Buch- und Steindrucker", hat eine Sondernummer heraus- gegeben, die durchweg, sogar die Inserate, in englischer Sprache abgefaBt ist. Der Umschlag reprasentiert den Union Jack mit den Worten .German Printer" und der Inschrift Besonders bearbeitete Lander: Indien, Agypten und Siidafrika". Jeder Zweig der Druckindustrie ist durcti Aufsatze vertreten, die Ubersetzungen von Beitragen aus dem „Deutschen Buck- und Steindrucker" darstellen. Die Veroffentiichung dieser Rummer, bei der sowohl der Verlag als auch die Inserenten tatkraftig zusammengearbeitet haben, zeigt den absoluten Wilien Deutschlands, weiter in die Markte des englichen Weltreiches einzudringen. Auf einer andern Seite reproduzieren wir die Einfiihrungs- seite dieser Ausgabe. Wir bringen dieses Stuck deutscher Propaganda nicht etwa, um Reklame dafiir zu machen, das ist selbstverstandlichaber wir mochten die Aufmerksamkeit unseres eigenen Volkes auf die Notwendigkeit einer organisierten Anstrengung hinlenken, damit die Uberseemarkte auch iiber unsere eigenen Bestrebungen orientiert bleiben. Man kann nicht erwarten, dati technische Journale solche umfassenden Veroffentiichungen allein unternehmen, aber wenn sich von seiten der Inserenten irgendeine Oeneigtheit zur Zusammenarbeit mit tins zeigt, so sind wir gem bereit, die Frage einer besondern Kolonialausgabe sowohl des „Modernen Lithographer" und des „Caxton Magazin" als Gegenstofi auf diese deutsche Invasion hin zu erwagen." Aus „The Modern Lithographer and Offset Printer", Oktober 1923. Diese Veroffentiichung hat uns berart viel Bestellungen auf unser Blatt eingetragen, baB wir nicht umhin konnen, an bieser Stelle bem englischen Fachblatt bestens zu banken. Wir hoffen, baB auch unsere Geschaftsfreunbe, bie es angeht, uns in Zukunft ihre Mitarbeit nicht vorenthalten. Imitation is the sincerest kinb of flattery. Die Schriftleitung des D. B.- u. St."

Deutscher Buch- und Steindrucker de | 1923 | | page 8