03 71 (Ë|>rcn»^ftrte B D A Ehren-Karte MARTIN RANTER BERLIN NW 23/ B ACH5TRASSE 7 ZIGARETTEN-PREISLISTE FUR RASINOS/RANTINEN/RAFFEES RESTAURANTS USW. J. STEPHAN LÜRMAN HOTEL DE PRUSSE J. STEPHAN LÜRMAN Er merkte es garnicht, dab der Verleger schon lange Umschau gehalten hatte bei den Künstlern und sich seine Buch- und Zeitschriftentitel zeichnen lieb. Wir erinnern nur an die „7" der „Woche". Die Schriftschreiber und Zeichner arbeiteten auch bald für Giebereien, Heinz König als Verbesserer, Schiller, Eckmann, Behrens, Hupp als Neuerer. Eine neue Zeit brach an. Die strenge Sachlichkeit, die mit der Betonung der Schrift auftrat, steilte den Ak- zidenzsetzer vor ganz neue Aufgaben. Sein „Kunst- satz" galt nicht mehr, er sollte mit einem Mal S a t z - kunst" liefern. Der Unter- schied liegt in der Technik. Das bislang vorwiegende Ornament und die „freie Richtung" erforderten ein aubergewöhnliches techni- sches Können und eine reichePhantasie ohne beson- dere künstlerische Disziplin, auch weniger das Eingehen auf den Sinn und Zweck der BUND DEUTSCHER ARCHITEKTEN BUNDESTAG 1913 IN FRANKFURT für Sache. Vornehmheit kam durch reiche Schmückung zum Ausdruck. Kunst war eigentlich nur die schwierige Kom- bination der Ornamente unter Beachtung der Tonwir- kungen, dann das Tonplattenschneiden und Linienbiegen. Die neue Forderung war aber „Satzkunst" Zweck- kunst, die nur die dekorative Anwendung der Schrift gelten lieb. Das bedeutete ganz neue Perspektiven in der Berufsauffassung des Akzidenzsetzers, er mubte um- lernen. Die Zeit ging aber rücksichtslos über ihn hin- weg. Der Künstler, der gra- phische Zeichner, hat die Gebrauchsdrucksache an sich gerissen. Der Schriftschreiber schuf den strengen Block und andere geometrische For- men, die aus geschlossenen Satzflachen herausgebildet wurden. Damit wurde der Schmuck ganz auf die Seite gestellt, er galt nur noch als Beiwerk, wo er vordem Hauptsache war. Das Gesetz M 188 Dïanoli GÜLTIG AB JULI 1916 HEBT ALLE BISHERIGEN PREI5LISTEN AUF TRANKTURT-M, WESERSTR. 4 IMPORT VON JAPANWAREN it Gegenwartigem erlaubc ich mir, Ihnen mitzuteilen, dafiidi auf der diesjahrigen Oftermefle in Leipzig, beginnend am 2. Marz, im ROSS PLATE 7, ausltelle In derHoffnung, mit Ihrem werten Befudi beehrt zu werden empfehle idi niich Ihnen Hodiachtungsvoll Bild 2 Preijllstenumsdilag greitog, ben 3. Dftober, mittagö 12 Uf)r: ^ortrag beö jperrn gabrictue über Dtto SRietbö fünftlerifcben 9ïacbla§ un jpörfaal ber polptecbnifcben @efeüfct)aft/9L 3ttainjerftr.47 greitagben 3. Dftober, mittogö 12 Ubr^röffnung ber Sluöfïeflung non SBerfen ber granffurter SCRitglieber im Jpaufe beö tfunflgeroerbe: o e r e i n 0,9leue SJïatn jerflr.49 ©amOtag, ben T.Dftober, abenb0 8 U(>r: gefïeffen granffurter J?of, $mferpla§ iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii OftUCKENCI CMUMt* SCMUOMS*. FRANKPUH1 A» M. Blld 4 Ehrenkarte Biid 3 Geschëftskarfe Manoli Zreitag, den Oktvber, Rields wnstlerischen Nachlafj G!kllschaf,,N,Main,!rstr,S)7 Freitag, den Z, Oktvber, mU!agSlZ'/> Ul>r: Sroffnung dec Ausstellung von Werken der Frankfurter Mitgtieder im Hause des Kunstgemerbe- v e r en Reue Mamzersir,« SamStag, den "t, Oktvber, abends 8 Uhrt Festessen Frankfurter Hof, Kaiserxlatz

Das Plakat de | 1919 | | page 30