ALBERT HEIM NEUE ARBEITEN VON Interessant ist es immer, dem Wege eines Künstlers zu folgen und auch den ver* schiedensten Wandlungen seiner Formsprache nachzu» gehen. Besonders die Ge» brauchsgraphik mit ihren starken Zweckforderungen zwingt sehr oft Künstler, Stil und Ausdrucksmittel zu wandeln unddem jeweiligen Aufgabenkreiseanzupassen. Als Albert Heim zum ersten Male mit Arbeiten in die Öffentlichkeit trat, waren es die Karikaturen, die die gröfite Aufmerksamkeit auf sich zogen. Es ist unleug» bar, daö Heim noch heute die allerstarksten Fahig» keiten fiir dieses Gebiet besitzt, aber um so inter» essantersind auch seine übri» gen gebrauchsgraphischen Arbeiten, die wir hier vor» fiihren. Selbst aus den ern» sten Arbeiten Heims spricht eine beschauliche Liebens» würdigkeit, die gerade bei werbegraphischen Arbeiten von gröBtemWertsein kann. Es ist die Sprache, die von allen verstanden wird, vom einfachsten Manne bis zum Intellektuellen, und es ist sonderbar, daB man sich ihrer in der Werbegraphik nicht mehr bedient. Denn die Liebenswiirdigkeit wirkt oft iiberzeugender und ge» winnt sich schneller und leichter Freunde als bom» bastischeÜbersteigerungen. Darum ist Albert Heim ein Gebrauchsgraphiker im be» sten Sinne des Wortes. Haka 12 DREI SKIZZEN FOR DIE SCHUTZMARKE EINER SCHOKOLADENFABRIK EINLADUNG ZU EINEM ABENDESSEN EINLADUNGSKARTE INVITATION CARD THREE SKETCHES FOR THE TRADEMARK OF A CHOCOLATE FACTORY

Gebrauchsgraphik de | 1928 | | page 28