m KPYL1CA, liHM U b K HH heit der Bauernkunst aus den Karpathen, die Strenge der russischen ikonenmalerei und ein eigentümlich slawischer Ausdruck, etwas Heftiges und dabei gleich- zeitig musikalisch Zartes, liegt darin. Dazu kommt die eigene typographische Gesetzlichkeit der kyrillischen Schrift, die mit ihren breitgelagerten, komplizierten Lettern der Komposition von selbst ihren Rhythmus auf- drückt. Womit wir schliefilich bei den Punkten an- gelangt sind, die speziell für die gebrauchs- graphischen Qualitaten Hordinskijs entscheidend sind: namlich bei der Einheitiichkeit von Bild und Schrift und ihrer suggestiven Wirkung. In dieser Be- ziehung aber kann kein Zweifel über den Wert der Leistung herrschen. Hordinskij gehort zweifellos in die Reihe der geborenen Gebrauchsgraphiker, denen Weg und Ziel ihrer Aufgabe unverrückbar klar vor Augen stehen. Er beherrscht seine Mittel leicht und sicher. Dr. W. Born SWIATOSLAW HORDINSKIJ LEMBERG 46

Gebrauchsgraphik de | 1933 | | page 66