„örop>e Ornamentfeder" GEBRAUCHS FOTOGRAFIE Braufe-s Braufe Co Jfcrlohn Fotozeitschrift MjaM FUR KUNST-UND PLAKATSCHRIFT miiilEr- Eelchi nbo^hmixaren. Uhetfederl Erwarten woraus nun übereifrige Verehrer gleich aus Goethe einen „bildenden Künstler" machen wollen. Da wird Georg Witkowski dem Radierer Goethe eher gerecht, wenn er in seiner Würdigung „Goethe und die Radierung" zu dem Resultat kommt, dab Goethe als Radierer nichts weiter war als ein Dilettant gewesen sei. Von den übrigen Aufsatzen des Buches sind noch „Goethes Beziehungen zur Lithographie" von Carl Wagner, Leipzig, zu nennen, mit Ab- bildungen von Neureuther, Nauwerk, Delacroix, ferner „Goethe und der Holzschnitt" von Dr. Otto Bettmann, Berlin; „Goethe und die Zeitung" von Dr. Walter Schone ermangelt augenblicklich nicht der Aktualitat, in seinen wenig bekannten Goethe-Zitaten zeigt der Auf- satz einen vielen Lesern unbekannten Goethe. Interessant ist auch die aus Goethe-Worten zu- sammengestellte Sammlung „Goethe und das Buch" von Dr. H. Bockwitz. Nicht zu vergessen sind endlich Yngve Bergs Zeichnungen zu den Römischen Elegien; mit zartester Ironie sind in diesen Tuschzeichnungen wie in den Gedichten das klassische Schulschmacklein mit sinnlichem Leben vermahlt. Dem Jahrbuch sind drei Nummern des „Literarischen Beiblatts" bei- gegeben, worauf wir leider, trotz dem ge- diegenen Inhalt, aus Raumgründen nicht mehr naher eingehen können. Ttt. Sch. Schmale Wallau. Gebr. Klingspor, Offenbach am Main. Eine Mappe mit groben und kleinen Akzidenzen, worin die allseitige Verwendbar- keit der Schmalen Wallau und ihr raumsparender Charakter offenbar wird. Wahre Kleinodiën des Buchdrucks ergeben sich unter anderem aus den Beispielen „Deutschland wird!" und „Romane der Zeit". Jochheim-Deutsch. Wilhelm Woellmers Schrift- gieberei, Berlin. Wenn man Jochheim und seine Arbeiten kennt, findet man in seiner Schrift die selben Qualitaten wieder, die seine Gebrauchs- graphik auszeichnen-, gebandigte Kraft, Konse- quenz, straffe und geschlossene Durchführung. Die Jochheim-Deutsch ist schmallaufend, wirkt aber nicht eng; sie ist streng, doch nicht hart und von mannlichem Ausdruck. Eine sehr wertvolle Bereicherung des deutschen Schriftschatzes. feldmühle Winke Nr. 3. Feldmühle, Papier- und Zellstoffwerke A.G., Stettin. Die Nummer handelt von der Griffigkeit und der Klangharte eines guten Papiers und zeigt in der Beilage Papier- proben in Weib, Chamois und Blau, die die ge- forderten Qualitaten aufweisen. Die für den Gebrauchsgraphiker «1 JAMSGAHG Behandelt das Lichtbild im Dienste der Werbung, Jllu- stration,Reportage, Industrie, Wissenschaft, Kunst,'Technik Die Fotografie ist das wichtigste Hilfsmittel für den Gebrauchs- 9I^Mker/^Verlangen "S'e a'so ein k~ost"en loses Probeheft der „Gebrauchsfotografie" vom Verlag Wilh. Knapp, Halle (S.) Aft A Probefedern und Literatur stehen auf Anforderung kostenlos zur Verfügung

Gebrauchsgraphik de | 1934 | | page 93