^etfeeïjtsfdju^tnann ÏDie ein toegtoetfenb ipirfen an ausgefurïjÉen ©feilen im 23erïet>r unfere S ri f tt) I a g a u I e n in runb 400 Sfabfen Beutfdje -:ü>tatite=&eïilame m. b. ^aupÈffeUe Sranf furf a.3Tt.,23örfenpt. 11 Ansichten und Einzelheiten des Standes sind in dieser Broschüre abgebildet und mit dreisprachigem, erkla- rendem Text versehen. Leichte Diesel-Lokomotiven. Was mufi man vom Hartmetall Widia wissen? Friedr. Krupp A. G., Essen. Was man von Widia wissen muB, steht knapp und sachiich in dieser Broschüre. Eine Reihe von Werk- zeichnungen zeigt dem Fachmann Anwendungs- beispïeie dieses neuen Hartmetalls. Mit zahlreichen, genauestens durchretuschierten Photos ist die zweite gröBere Broschüre „Leichte Diesel-Lokomotiven" ver sehen. Die Ausführung beider Drucksachen ist sauber und zweckentsprechend, wenn auch etwas kon- ventionell. Die extrafette Schönschrift Ariston Extra, Schrift- gieBerei und Messinglinienfabrik H. Berthold A. G., Berlin. Die Ariston Extra erinnert an die alten Letten englischen Schreibschriften. Doch das betrifft den rein auBerlichen Eindruck. Ihr Geist und Duktus ist modern. Sie ist ohne Ueberhange gegossen und hat keine aufeinanderlaufenden Haarstriche. Die mehrfarbige Schriftenprobe enthalt sehr reizvolle Anwendungs- beispiele. Die Ariston Extra ist wie ihre Schwester- schriften von Martin Wilke entworfen. Tr. Sch. Beton schmalhalbfett, Beton schmalfett nach Zeich- nungen von Heinrich Jost. Bauersche GieBerei, Frankfurt a. M. Die beiden neuen Garnituren der Beton kommen dem Wunsch des Druckers nach schmalen Schriften nach. Die Beispiele des Heftes zeigen, daB Klarheit und Lesbarkeit und die pra- gnante Form, die die Beton auszeichnen, auch den beiden neuen Garnituren nicht abgehen. Besonders beweiskraftig dafür sind die ganz schmucklosen, ein- farbigen Akzidenzen dieser Schriftprobe. 40 Jahre Springer Möller A. G. Druckfarbenwerke Springer Möller A. G. Leipzig-Leutzsch. Durch schöntonige Tiefdrucke gewinnt der Betrachter Ein- blick in die verschiedenen Stadiën der Farbenher- stellung. Den Hergang schildert Rudolf Engelhardt, der auch für die Ausstattung verantwortlich ist und einige Zeichnungen beigesteuert hat. Fachlich auf- schluBreich sind auch die Ausführungen „Lohnatzerei für Tiefdruck" und „Spezial-Tiefdruckpapiere". Eine zweite Broschüre in Buchdruck befaBt sich mit der Gedenkfeier und enthalt die Ansprachen der füh- renden Teilnehmer. Wir schlieBen uns den dabei geauBerten Gratulationen an und wünschen der Firma weiteren Aufstieg und weiteres erfolgreiches Schaffen. Das Heft ist ebenfalls reich illustriert. Ent- wurf: Engelhardt. Liebe zu Ding und Werk. Wigo Weigand, Han nover. Ein kleines Heftchen, vier bedruckte Seiten. Aber jedes Wort steht auf dem richtigen Fleck. Die Drucksache atmet feinstes graphisches Verstandnis. Schoellershammer Zeichenpapier bei der Frobenius Expedition. Heinr. Aug. Schoeller Söhne, Düren (Rhl.). Die jedem Graphiker vorteilhaft bekannten Schoellershammerpapiere haben sich auch bei der jüngsten Afrika-Expedition des berühmten Forschungs- reisenden Leo Frobenius bewahrt. Das will schon etwas heiBen, wenn man die klimatischen Verhalt- nisse solcher Reisen bedenkt. Interessante Abbil- dungen führen uns Erforschungen des dunklen Erd- teils vor. Die Publikation ist auf Schoellershammer- papier gedruckt, was ihren Reiz noch erhöht. I. G. Farbenindustrie, Frankfurt a. M., auf der Leip- ziger Herbstmesse, 30. Aug. bis 3. Sept. 1936. Es handelt sich in dieser Broschüre urn Eulan und Ra- masit. Eulan ist gegen Motten, Ramasit gegen Regen und Schnee. Hinzu kommt Zellophan, das wir alle kennen und dennoch nicht wissen, wofür es, von der Verwendung in unserem Berufe abgesehen, noch gut ist. Diese Broschüre, auf Kunstdruckpapier gedruckt, bildlich von den gelaufigsten Namen der Photographie betreut, sagt es uns. Reklame-Wissenschaften. Von Dr. med. Dr. phil. Wl. Eliasberg. Verlag Rudolf M. Rohrer, Brünn-Wien. Wir haben auf dieses wissenschaftliche Werk, dessen letzte Lieferung jetzt vorliegt, schon wiederholt auf- merksam gemacht. Obwohl es in zwei Teile zerfallt, namlich in GroB- und Kleingedrucktes das Klein- gedruckte braucht man nicht zu lesen, sagt der Ver- fasser so ist es trotzdem in beiden Teilen auBerst anregend und interessant. Man muB allerdings denken können und wollen, wenn man folgen will. Es ist mehr für den Leser geschrieben, der Erkennt- nisse sucht als für den, der gebrauchsfertige Rezepte haben will. Albrecht Dürer. Blumen und Tiere. Eingeleitet von Kurt Gerstenberg. Verlag: Die silbernen Bücher. Woldemar Klein, Berlin. In vorzüglichen farbigen Reproduktionen sind in diesem Bande zehn Aqua relle vereinigt, die zum Frischesten und Unmittel- barsten gehören, was Albrecht der GroBe geschaffen hat. Der Text beherbergt auBerdem noch sechs ein- farbige Abbildungen. La chartreuse de Parme by Stendhal. The Cloister Press Ltd. Heaton Mersay, Manchester. Drei Seiten aus dem elften Kapitel des berühmten Romans. Von den Holzschnitten von Edward Carrick bekommen wir einen zu sehen, doch der ist gut. Der Gesamt- eindruck der Veröffentlichung ware durchaus zufrie- denstellend, wenn das Herzmuster des Umschlags Nr. 251 und Nr. 280) nicht genau nachgemacht ware. DaB es sich urn denselben Lieferanten handelt, ist doch wohl kaum anzunehmen. A. Rosner. Buchstabenzeichnungen und praktische Anwendung. Dritte erweiterte und verbesserte Auf- lage. Verlag: Stein und Kunststein, Budapest. Wah- 64

Gebrauchsgraphik de | 1936 | | page 94