SCRIBTOL tin muaniyes Werbe- ijvsclumli -'Briej-öj-J-ner PVs5 i Strith und Wort lm Nu ists fort mit Favorit-Junior DRGM. Heinrich Mittelberger S t u t t g a r t - W Diese Radiergummi 67 Faltblatter, die der Sendung beigelegt wurden, zei- gen die „Gotenburg" von Fr. Heinrichsen vor allem als wuchtige, schone Plakatschrift. Legende. Bauersche Gieberei, Frankfurt a. M. Diese neue Schrift, die wie eine eigenwillige Handschrift aussieht, unbekümmert und spontan hingesetzt, könnte manchen mehr oder weniger Schreibkundigen verführen, sich das Zustandekommen einer solchen Type als leicht vorzustellen. Aber der Kenner weib, dab zu einer solchen Leistung Fülle und Kraft eines arbeitsreichen, straff disziplinierten KOnstlerlebens gehören. V/as wie Willkür aussieht, ist souverane Herrschaft über die Kunstmittel. Dab Deutschland neben Rudolf Koch und seiner Schule noch einen Schneidler nebst Schule besitzt (von Prof. Schneidler stammt die „Legende"), wird es noch auf lange hin- aus an die Spitze des Schriftschaffens der Welt des Westens stellen. Die beiden Publikationen (deutsch: Legende, englisch: Legend), mit eminentem Ge- schmack hergestellt, erweisen, wie die Anwendung der neuen Type Drucksachen einen vornehm privaten Charakter verleiht, der jeder gedruckten Mitteilung den intimen Reiz persönlicher Haltung aufpragt. Post-Antiqua und Post-Fraktur. H. Berthold, Messing- linienfabrik und Schriftgieberei, Berlin. Zwei eigen willige und sehr aparte Schriften; die Post-Antiqua ist eine Versalschrift, die durchaus eigene Wege be- tritt und sich, wie Prof. Haupt dem Sinne noch schreibt, mehr an den Duktus der alten griechischen Inschriften anlehnt als an die römische Kapitalis. Da- durch ist es dem Künstler gelungen, ihr ein ganz ein- zigartiges inneres Leben zu verleihen. Auch die Post- Fraktur besitzt dies innere Leben durch ihren hand- schriftlichen Charakter, der noch durch eine leicht kursive Haltung starker hervortritt. Die Schriftgieberei Berthold hat in einer kleinen, sehr erlesenen Auswahl von Drucksachen die beiden Schriften, die noch erst in einem Grad verfügbar sind, herausgestellt. Man kann aber schon nach diesen Proben sagen, dab hier zwei Schriften von seltener Ursprünglichkeit und hoher Schönheit im Entstehen sind. Osterwald Farbenfotos, gedruckt in Osterwald-Drei- farben-Kupfertiefdruck. Druckerei H. Osterwald, Han nover. Sechs farbige Landschaftsbilder von Badern und Kurorten in prangender Farbenpracht zeigt die- ser Prospekt, der auch im übrigen geschmackvoll aus- gestattet ist. Horst Kliemann. Die Werbung fürs Buch. C. E. Poe- schel Verlag, Stuttgart. Die vorliegenden 80 Seiten der erweiterten Neuauflage befassen sich mit der Werbung des Reise- und Versandbuchhandels. „Die Werbung durch den Reisebuchhandel" schrieb Dr. H. Bücking, „Der Vertrieb durch den Reise- und Versand- buchhandel" A. Harnach und „Die Werbung von Anzeigen für Fachschriften und Kataloge" Georg Kramolowsky. Salem-Dauerplakat. Muster der Grobdruckerei Carl Werner, Reichenbach i. V. Die Plakate, die Art eines Wandteppichs nachahmend, stammen aus wetter- festem Werkstoff, sind lichtecht und abwaschbar und haben unten richtige Fransen wie ein regelrechter Perser. Der Druck wirkt verblüffend echt. formschön, praktisch und jahrelang werbestark ist der Umlegekalender mit Gefachenf. Büroutensilien aus poliertem Kunstharz- PreBstoff. Prospekt gerne unverbindlich von Firma HasenbergstraBe 31a führen alle Fachgeschafte! GUMMIWAREN-FABRIK HANSA- BÖCKER BASCH K-.G. HANNOVER mit echter D a m a s z e n e r - K I i n g e Das vornehme Werbegeschenk f ür den Herrn bei besonderen Gelegenheiten. Eine Werbung von bleibendem Wert. GEBR.GRAH ODYSSEUSWERK K.G., SOLINGEN 8 LEICHTFLUSSIG WASSERFEST RADIERFEST GUNTHER WAGNER HANNOVER I Ms*w«r

Gebrauchsgraphik de | 1937 | | page 105