da anche maggiore risalto ai coiori che awicina nella composizione di un lavoro grafico. 11 nero A.O. 1838 insostituibile. DIE ENTWICKLUNG DER TYPOGRAPHIE IN ITALIEN 52 GIUSEPPE PAGANO: Kein anderes Land ist wahrend des 19. Jahrhunderts in seiner typographischen Entwicklung so stark durch die Tradition beeinfluBt worden wie gerade Italien, wobei es sich liier allerdings weniger um eine inn ere traditionelle Bindung als um eine mehr auBerlich formale Beeinflussung und Anregung handelt. Der neuklassische Geschmack (das heiBt die Yariationen über dieYorbilder des 15. Jahrhunderts und die eines Bodoni) war am starksten in der Praxis unmittelbar nach dem Kriege bis vor einigen Jahren zu beobachten. Diese Bewegung hat das doppelte Verdienst, daB sie einmal eine beilsame Riickwirkung auf die Entartungserscheinungen der „Liberty-Periode" ausübte, und daB sie zum anderen auch den besten Typographen eine sichere handwerkliche Grundlage für die Aus- übung ihres Berufes vermittelte. Diese Bewegung hatte wiederum aber auch den Nachteil, daB sie der Entwicklung einer zeitgenössischen Typo graphic hemmend imWege stand. Diese Hemmung war um so schwieriger zu beseitigen, als die Entwicklung neben allen Einflüssen der Tradition und der typographischen Beispiele Englands und Deutschlands noch durch das dialektische MiBverstandnis belastet wurde, daB eben nur die neuklassische Formenwelt der Typographic ein aus- gesprochen italienisches Geprage verleihen könne. Die Polemik zwischen den Yerteidigern des Neuklassizismus und den Vertretern eines neuzeitlichen typographischen Geschmackes dauert noch immer fort, aber diese Gegensatze zwischen der graphischen Ausdrucksweise früherer NERO CONClMPA A.0.1936 Sumpato con bleu Concentre n. M4124 Prospekt einer Farbenfabrik Prospectus of a colour-factory

Gebrauchsgraphik de | 1937 | | page 80