530 Bogenanschlagstel len piflhnMJJettberoerb DORTMUND FR. WILH. RUHFUS für Die Giitenbcrg"Reidi5nii5|tEllung Icipïig 1940 In Westfalens gröfêter Stadt dem Wi rtschaftszentrum erfassen Sie durch über 1/2 Million Einwoliner STADTISCHER PLAKATANSCHLAG DORTMUND Der Verein „Gutenberg-Reichsausstellung" e. V., Sitz Leipzig, schreibt hierdurch einen öffentlichen Reichswettbewerb zur Erlangung eines künstlerischen Werbeplakates für die Gutenberg-Reichsausstellung Leipzig 1940 aus. TeilnahmeberechtigungZum Wettbewerb sind nur reichsdeutsche Künstler zugelassen, die Mitglieder der Fachgruppe Gebrauchsgraphiker in der Reichskammer der bildenden Künste sind. Von einem Bewerber dürfen höchstens zwei Entwürfe eingereicht werden. Bedingungen: Verlangt wird der Entwurf für ein Plakat, das geeignet ist, im In- und Ausland für die Gutenberg - Reichsausstellung in Leipzig werbend zu wirken. Die Beschriftung soil lauten G U T E N B E R G - Reichsausstellung Leipzig 1940 15. Mai bis 15. Oktober Der Entwurf muB so angelegt sein, daB die obige Beschriftung auch fremdsprachlich eingesetzt werden kann. GröBe der Entwürfe: Die Entwürfe sind in der NormalgröBe 84 x 119cm (Hoch- format)auf festem Papier (nicht gerollt),unverwischbar verpackt.einzureichen, Die reproduktionsreife Ausführung muBf. 6-farbig.Offsetdruck geeignet sein. Einlieferungs-Termin: Die Einreichung der Entwürfe hat bis zum 1. November 1938, 18 Uhr bei der Geschaftsstelle der Gutenberg-Reichsausstellung, Leipzig C1, GottschedstraBe 40, zu erfolgen. Rechtzeitig eingesandt gelten alle Sendungen, die den Poststempel vom 1. November 1938 tragen. Samtliche Entwürfe sind mit einer sechsstelligen Kennziffer von 1 cm Höhe in der rechten oberen Ecke zu kennzeichnen. Gleichzeitig istdem Entwurfein verschlossener Briefumschlag beizufügen, der auBen die Kennziffer des Pla- kates, innen aber den Namen und dieAnschriftdesVerfassers zu enthalten hat. Preiser Für Preise stehen insgesamt 11 000 RM zur Verfügung. 1. Preis 4000 RM, 2. Preis 2 500 RM, 3. Preis 1 500 RM. Ferner sind für 6 Ankaufe je 500 RM vorgesehen. Das Preisgericht behalt sich vor, die Preise, mit Ausnahme des ersten Preises, ggf. auch in anderer Weise aufzuteilen. Die Aus- zahlung der Preise erfolgt spatestens 1 Monat nach der Entscheidung des Preisgerichtes. Der Verfasser des zur Drucklegung gelangenden Entwurfs hat notwendig werdende geringe Veranderungen des Entwurfs kostenlos vorzunehmen. Die mit Preisen -ausgezeichneten Entwürfe und ebenso die Ankaufe gehen in das Eigentum des Vereins Gutenberg-Reichsausstellung über. Das Urheberrecht einschl. des Rechts zur Veröffentlichung bleibt jedem Verfasser erhalten. Preisgericht: Oberbürgermeister Walter Dönicke, Leipzig. Regierungsrat Carstensen, Berlin. Stadtrat Henke, Leipzig. Geschaftsführer Nickel, Leip zig. Professor Schweitzer, Potsdam. Pfund, Berlin. Ratsherr AlfonsSchneider, Leipzig. Professor Scheurich, Berlin. Werbeberater Wohlfahrt Berlin. Rücksendung: Diejenigen Entwürfe, die weder ausgezeichnet noch angekauft werden, gehen auf Kosten der Gutenberg-Reichsausstellung dem Ein sender spatestens bis 1. November 1939 wieder zu.

Gebrauchsgraphik de | 1938 | | page 18