S MAY&SPIES c2)te Specialisten GUNTHER WAGNER-HANNOVER DÜREN fiir edjtc piittm=l^erkbruck= paptere itttb kartonë antfke ^erkbnttkpapierc unb aUt haptere fiir btsonbrreBueckt (IM RHE INLAND) 64 Eine Farbe für Entwürfe und dekorative Malereien, die alle Ansprüche erfüllt. Ausluhrlichen Prospekt und Muster sende ich Ihnen gern auf Wunscli kostenlos zu. The preferred colour for sketches and decorative painting. Prospectus containing full particulars and samples will be sent gratis on application. Sole Agents for Gt. Britain and Ireland: L. C. HARDTMUTH (Gt. Britain) LTD., CROYDON könnte. Doch gerade diese Neigung in Verbindung mit der eigenwilligen Formung der Buchstaben ver- schafft dieser sehr schonen Schrift ihre grazile Beson- derheit. Die Post-Antiqua, zwar durchaus selbstan- dig, erscheint wie eine auszeichnende Erganzung zu der Post-Fraktur in diesem zweifarbig gedruckten Faltblatt, das neben den SchriftgröBen delikate An- wendungsbeispiele zeigt. Der Schöpfer der beiden Schriften ist Herbert Post, Halle. F. Schmidt. Industrielle Werbung. Verlag für Wirtschaft und Verkehr Forkel Co., Stuttgart. Es ist immer an- regend, einen erfahrenen Fachmann über sein Fach sprechen zu hören. Der Verfasser dieses Buches ist Ingenieur (er nennt sich Werbe-lngenieur), und man merkt, daB ihm der Werkstoff (Stahl und Eisen usw.) fachmannisch durchaus vertraut ist. Die Quintessenz des Buches laBt sich in folgende Satze zusammen- fassen: Die Industrie-Werbung hat sich die Marken- artikelwerbung zum Vorbild zu nehmen. Von der Reprasentationswerbung muB zur Verkaufswerbung geschriften werden.DieTexte der Industrie-Werbung sind langweilig, sie müssen durch markante Schlag- zeilen belebt und zugkraftig gemacht werden. Diese Forderungen sind nicht neu. Ob die deutsche Industrie-Werbung wirklich so rückstandig sei,wieder Verfasser an einer Unsumme von Beispielen darzu- legen versucht, mu6 billig bezweifelt werden. Es macht immerhin stutzig, dafS so viele abschreckende Beispiele dieses Buches aus vergangenen, ja langst vergange- nen Zeiten stammen. Es halt gar nicht schwer, auch aus der vom Verfasser als Vorbild hingestellten Markenartikel -Werbung schlechte Beispiele anzu- führen, wenn man bis auf 1880 zurückgeht. Ferner: Lohnt es sich denn wirklich noch, über den langst er- ledigten Expressionismus ein Wort zu verlieren? AuBerdem haben alle diese „Ismen" in der Industrie- Werbung kaum je eine nennenswerte Rolle gespielt. DaB man den künstlerischen Entwurf (und den Ent- werfer) für mangelhaften Text verantwortlich macht (Seite 92), ist und bleibt ungerecht, und wenn es noch so oft geschieht. Denn der Künstler wird in den sel- tensten Fallen mit der Abfassung des Textes betraut. Trotzdem ist das Werk auch dem Industrie-Graphiker zu empfehlen, denn es bietet in Zustimmung und Ab- lehnung viel Anregung und diskutable Vorschlage, besonders in der Textgestaltung. Am meisten lernt man ja immer von einem, der anderer Meinung ist, wenn diese Meinungen sachlich und fachlich begrün- det sind. Und das ist hier meistens der Fall. Das Werk ist in Leinen gebunden. Es sind eigentlich zwei Bande (I. Band: Text. II. Band: Abbildungen), die durch einen gemeinsamen Rücken verbunden sind. Hat man beide Bande aufgeschlagen vor sich, so kann man die Textstellen jeweils gleichzeitig mit den darauf be- züglichen Abbildungen vergleichen. 192 Seiten Text, 96 Seiten Abbildungen. Preis: 28 RM. Tr.Sch. Otto Sauberlich. Buchgewerbliches Hilfsbuch. Dar- stellung der buchgewerblich-technischen Verfahren für den Verkehr mit Druckereien und buchgewerb- lichen Betrieben. 6. Auflage. Vollstandig neubear- beitet von Fritz Dobschinski. 1938. Verlag von Oscar Brandstetter in Leipzig. Gegenüber der 5. Auflage, die hier vor 10 Jahren gewürdigt wurde, ist diese 6.

Gebrauchsgraphik de | 1938 | | page 98