0D,e/n <iïcfi£wMi£ WESTDEUl SCH LANDS Dl E WIRTSCHAFTS- U-VERKEHRSMITTE DAS PLAKAT AN 65 ein unbezweifelbarer Fortschritt. Das Format ist gröBer geworden, die Schrift (Bodoni) liest sich an- genehmer, und auch die zahlreichen Autotypien, die um viele vermehrt warden, wirken kraftiger und pla- stischer als die früheren. Der Text ist, abgesehen von dem in der neuen Auflage vergröBerfen Satzspiegel, um 20 Seiten vermehrt. Die Gesamtanlage des Buches, woran ja auch nichts auszusetzen war, wurde in- dessen beibehalten. Behandelt werden in ausführ- licher Darstellung: Ha.ndsatz, Maschinensatz, Schrift- gieBerei, Stereotypie, Galvanoplastik, Obertragungs- verfahren, Buchd-ruck, Lithographie und Steindruck, Zinkdruck-Offsetdruck, Lichtdruck, Tiefdruck, Noten- stich und Musikaliendruck, Buchbinderei, Papier. Ausführlich und für den nicht fachmannischen Leser wertvoll ist die „Inhaltsangabe nach Schlagworten". Beibehalten sind auch die Taschen auf der Rückseite des Einbands mit Papiersorten, einem Zeilenzahler, mit Original-Buchdrucklettern, AusschluB, DurchschuB und einer Zeile Maschinensatz. Dieser praktische An- schauungsunterricht, so begrenzt er auch an sich ist und sein muB, erfüllt doch eine wichtige Aufgabe. Nicht völlig zutreffend ist unter „Radierung" folgen- der Satz der neuen Auflage (Seite 136): „Die Radie rung wurde insbesondere von Dürer und Rembrandt zu hoher Blüte gebracht". Dürer hat nur sehr wenig Platten radiert. Es sind im ganzen kaum mehr als ein halbes Dufzend bekannt, wovon man den meisten anmerkt, daB der Meister nicht völlig Herr der tech- nischen Schwierigkeiten wurde, weshalb er auch nach 1518 das Radieren ganzlich aufgab und sich wieder dem Kupferstich, seiner alten Liebe, zuwandte. Sieht man von diesen geringfügigen Schönheitsfehlern ab, so verdient das gründliche und reich ausgestattete Werk uneingeschranktes Lob. Auch der Preis ist niedrig im Verhaltnis zum Gebotenen: In Leinen geb. RM. 5.Ttt sch. Treue um Treue. Max Krause der Sohn. Ein halbes Jahrhundert im Dienste der Firma. 3. 4. 1888 bis 3. 4. 1938. Max Krause der Vater. Ein Rückblick auf ein Jahrhundert. 17. 3. 1838 bis 17. 3. 1938, Berlin 1938. Ein schmales Heft, kaum 20 Seiten stark, aber mit einer Sorgfalt ausgestattet, die auf den ersfen Bliek gefangen nimmt. Der gewandte und vielseitige A. P. Weber hat den sympathisch geschriebenen Text (von Hans Richter) mit Ffolzschnitten illustriert, die sein ungewöhnliches Können dokumentieren. Zwei far- bige Tafeln nach einer Marmorbüste Ernst Moritz Geigers und einem Olgemalde von Felix Krause, Vater und Sohn Max Krause darstellend, sind dem Inhalt vorangestellt. Das Wolkenpergament des Um- schlags und das feingemaserte Bütten der Druckseiten wurden besonders für die Firma Max Krause her- gestellt. DruckausführungErasmusdruck Brüder Krause, Berlin. Walter Sperling. Geldverdienen mit Zeichentalent. Max Möhring, Verlagsbuchhandlung, Leipzig. Geld verdienen mit Zeichentalent! Das ist gar nicht so ein- fach aus einem Buche zu lemen. Schwierig ist es auf ieden Fall. Mancher hat es schon versucht und nach einigen Erfolgen und vielmehr MiBerfolgen wieder aufgegeben. Ja, wenn es dabei nur auf Talent an- kame, lage der Fall einfacher. Das Büchlein von zur Kaufkraft der Ein-Mill ionen-Bevölke- rung des Gro^-Kolner Wirtschaftsraumes: 800 ANSCHLAGSAULEN Auskunft und Preislisten: Werbeamt der Hansestadt Köln, Anschlagwerbeabteilung, gegenüber dem Dom, Fernruf 210211, Nebenslellen 796 und 797

Gebrauchsgraphik de | 1938 | | page 99