DER TOD FURS VATERLAND DU KOMMST, O SCHLACHT! SCHON WOGEN DIE JUNGLINGE HINAB VON IHREN HUGELN, HINAB INS TAL, WO KECK HERAUF DIE WURGER DRINGEN, SICHER DER KUNST UND DES ARMS,- DOCH SICHRER KOMMT ÜBER SIE DIE SEELE DER JUNGLINGE, DENN DIE GERECHTEN SCHLAGEN, WIE ZAUBERER, UND IHRE VATERLANDSGESANGE LAHMEN DIE KNIEE DEN EHRELOSEN. O NEHMT MICH, NEHMT MICH MIT IN DIE REIHEN AU F, DAMIT ICH EINST NICHT STERBE GEMEINEN TODS! UMSONST ZU STERBEN, LIEB ICH NICHT,- DOCH LIEB ICH, ZU FALLEN AM OPFERHUGEL FURS VATERLAND, ZU BLUTEN DES HERZENS BLUT, FURS VATERLAND - UND BALD IST'S GESCHEHN! ZU EUCH, IHR TEUERN! KOMM ICH, DIE MICH LEBEN LEHRTEN UND STERBEN, ZU EUCH HINUNTER! WIE OFT IM LICHTE DÜRSTET' ICH EUCH ZU SEHN, IHR HELDEN UND IHR DICHTER AUS ALTER ZEIT! NUN GRUSST IHR FREUNDLICH DEN GERINGEN FREMDLING, UND BRUDERLICH IST'S HIER UNTEN,- UND SIEGESBOTEN KOMMEN HERAB: DIE SCHLACHT 1ST UNSER. LEBE DROBEN, O VATERLAND, UND ZAHLE NICHT DIE TOTEN! DIR 1ST, LIEBES! NICHT EINER ZUVIEL GEFALLEN.

Gebrauchsgraphik de | 1940 | | page 65