mille meae Siculis errant in montibus agnae, lac mihi non aestate novum, non frigore defit. canto quae solitus, si quando armenta vocabat, Amphion Dircaeus in Actaeo Aracyntho. nec sum adeo informis: nuper me in litore vidi, cum placidum ventis staret mare. non ego Daphnim iudice te metuam, si numquam fallit imago. o tantum libeat mecum tibi sordida rura atque humilis habitare casas et figere cervos, haedorumque gregem viridi compellere hibisco! mecum una in silvis imitabere Pana canendo (Pan primum calamos cera coniungere pluris Meine grosse Heerde gehet in Siciljen auff der Höh'/ Es sey Sommer oder Schnee frische Milch mir nie entstehet. Eben also kan ich singen als Amfion hiebevor Wann Er durch den slissen Chor pflag das Vieh zur Weide bringen. Etwas Schönheit ist zu finden auch bey mir wie ich vernam als ich negst ans Vfer kam Da es stille war von Winden. So das Bild dem Leben gleichet furcht ich deinen AuGspruch nicht DaG auch wol dein Angesicht Dafnis seinem schwerlich weichet. Möchte dir es nur behagen auff das Feld mit mir zu gehn da die Bawer-hütten stehn Vnd da Wohnung anzuschlagen. Wolten wir daselbsten bleiben auff der Hirschjagt embsig seyn Vnsre Heerden auch in ein zu den griinen Ibisch treiben. Du solt mit mir lustig singen gleich wie Pan im Walde that Der die Kunst erfunden hat viel Halm' in ein Werck zubringen. 56

Gebrauchsgraphik de | 1940 | | page 68