an MAY&SPIES H>pe?taltöten GRAPH IKER Z DÜREN fiir grijte piitten=^crkbru&= paptere unb bartons; antike l^erkbruikpaptere unb aUe haptere fiir btóonbere ütoeckt (IM RHEINLAND) Zwei Farben, die sich ausgezeichnet erganzen. Graphiker-WeiB, ein mattes SpezialweiB für feine Arbeiten mit Pinsel, Zieh- und Zeichenfeder. Graphiker-Schwarz, ein tiefes Schwarz, das matt und wasserfest auftrocknet. Beide decken gut und lassen sich verdünnt auch spritzen. - Probetuben auf Wunsch. GÜNTHER WAGNER-HANNOVER filierte Schilderung des Lebens und Schaffens des Erfinders. Herkunft und Familie, die ersten Versuche der „geheimen Kunst" in Strabburg, ihre Vollendung, Technik, Typensystem und Schönheit der ersten Drucke und vor allem die Spuren seines Wirkens, die er im alten Mainz hinterlassen hat, werden an- schaulich zusammengefabt, so dab das Persönlich- keitsbild des Meisters und die Bedeutung seiner weltumstürzenden Kunst weiten Kreisen in guitiger Unterrichtung in Erscheinung tritt. Mit dieser Schrift hat Aloys Ruppel noch einmal, dem heutigen Stand der Forschung entsprechend, die von mehreren Lan- dern und Sfadten zu Unrecht erhobenen Prioritats- ansprüche abgewehrt und glaubhaft gemacht, dab allein Mainz als die Wiege der Druckkunst und ihr grober Sohn Gutenberg als der alleinige Erfinder anzusehen sind. Ruppels zweite Veröffentlichung „Die Technik Gutenbergs und ihre Vorstufen" („Deut- sches Museum", Abhandlungen und Berichte. VDI.- Verlag, Berlin. Geheftet RM. ,90) ist einem Teil- thema gewidmet, und zwar dem wichtigsten über haupt, namlich, wie schon der Titel besagt, der Tech nik des Erfinders, durch die wir überhaupt erst von einer Buchdruckerkunst im typographischen Sinne sprechen können. lm ersten Teil werden ihre Vor stufen von den babylonischen Siegelzylindern über die Töpferstempel der Griechen und Römer bis zum Holztafeldruck behandelt. Aber die durch das Ein- drücken von Matrizen in feuchten Ton gewonnenen Schriftzeichen waren noch keine eigentlichen Buch- staben, der xylographische Druck noch keine Typo graphic, erst Gutenbergs geniale Erfindung derpra- zisen Massenherstellung von Typen mittels eines Handgiebinstruments gab die Möglichkeit eines schnellen, billigen und massenhaften Vervielfalti- gungsverfahrens. Ruppel geht auch hier auberst ge- wissenhaft vor. Wenn uns auch keine direkten Nach- richten über die Art und Weise der Gutenbergschen Erfindung überliefert wurden, so kann man doch aus der Beobachtung an seinen Drucken und an der Technik anderer Frühdrucker mit einiger Sicherheit zu Wahrscheinlichkeitsschlüssen gelangen. DerVer- fasser ist diesen Weg gegangen und gibt eine auber- ordentlich sachliche Darstellung der einzelnen Pha- sen und Formen der Gutenbergschen Typenherstel- lung, seines wunderbaren Schriftsystems und des Druckvorgangs. Eine Gesamtschau von Lebens- gang und Erfindertat des Mainzer Meisters auf knap- pem Raum vermittelt Ruppels dritte Broschüre: „Jo hannes Gutenberg, der Erfinder der Buchdrucker kunst" (Verlag Friedrich Brandstetter, Leipzig. Geh. RM. ,40), die sich in erster Linie als geeigneter Klassenlesestoff in Schulen und für Lehrgange er- weist. Auch die kleine wertvolle Schrift von Günther Birkenfeld: „Johann Gutenberg" (Mit 3 Abb. Verlag R. Oldenbourg, München. Geh. RM. 1,20) fabt des Altmeisters Leben und Werk in anschaulicher Weise zusammen. Der Anlage, dem raumlichen und gei- stigen Umfange nach, kann sie es selbstverstandlich nicht mit den groben Gutenberg-Werken aufnehmen. Jedoch als eine knappe, die Ergebnisse der neueren Gutenbergforschung geschickt auswertende Dar stellung verdient sie in weiten Kreisen bekanntzu- Werden. Waither G. Oschilewski 38

Gebrauchsgraphik de | 1940 | | page 94