SALAKLISCHEE 0cutT(ticnotrKmi3 MOLLER, STEINKOPF SOHN K.-G. Strichatzungen, Autotypien, Mehrfarbenautotypien,Gal- vanos,Matern und Retuschen in höchsterVollendung BERLIN SO 16, KÖPENICKER STR. 114 FERNRUF: 67 64 11 fur fcas 42 erstrahlt jetzt zu neuem Glanze, wie auch die Er- innerung an Gesehenes durch diesen schonen Band wieder wachgerufen wird. Waither g. Oschiiewski Der Cicerone. Jacob Burckhardts berühmter „Cice rone" durch die Kunstwelt Italiens iiegt jetzt in einem auBerst wohlfeilen Dünndruckband im Ta- schenformat mit dem Geleitwort von Wilhelm von Bode, der einstigen Vorrede und der Widmung an den Freund Franz Kugler als Neudruck der Uraus- gabe vor. (Jacob Burckhardt, „Der Cicerone". Eine Anleitung zum GenuB der Kunstwerke Italiens. 1060 S. Alfred Kroner Verlag, Stuttgart. Leinen RM. 5,50.) Es braucht kaum mehr gesagt zu werden, daB das klassische Buch zu den unverganglichen und nachhaltigsten Meisterwerken der Kunstge- schichtsschreibung gehort. Die frische und vielseitige Darstellung, die ein Kunstwerk für sich ist, hat un- zahligen Italienreisenden den Zugang zu den Haupt- werken alter und neuer Kunst erleichtert und als An leitung zum vertieften GenuB und lebendiger Emp- findung unschatzbare Dienste geleistet. Sie wird auch weiteren Generationen ein vorzüglicher Rat- geber und eine unerschöpflich sprudelnde Quelle von Erinnerungen bleiben. w. G. o. Veröffentlichungen der Woensampresse. Seit August 1934 besteht in Köln unter Leitung von Wilhelm GeiBler die Woensampresse, eine Werkgemeinschaft deutscher Graphiker, die die Verbreitung guter Ori- ginalgraphik als Wandschmuck oder Sammelgut zu erschwinglichem Preise zum Zweck hat. Ihren Namen hat sie von dem fleiBigen und tuchtigen Anton Woensam von Worms, dem bedeutendsten Kölner Buchkünstler der deutschen Frührenaissance, und sie zeigt sich eifrig bemüht, ihrem verpflichtenden Namen Ehre zu machen. Unter den ersten 36 Veröffent lichungen brachte nur die 10. Gebrauchsgraphik, namlich handkolorierte Holzschnitte aus dem Gebiete der Familiengraphik von 12 Künstlern, darunter Jo- sua L. Gampp und des Hollanders W. J. Roozendaal. Als 37. Stuck der Reihe erscheint nunmehr eine Mappe mit 15 Exlibris von Erich Feyerabend, den wir kiirz- lich von Berlin nach Stuttgart abgeben muBten, Wil helm GeiBler, Hermann Huffert, Max KiBlinger, Wal ter Klöckner, Emmi von Lilljeström, Rudi Rhein und Leo Tilgner. Es sind durchweg echte Gebrauchs- exlibris, daher von knapper Pragung, einzelne aus- gesprochene Marken, wie die von Huffert oder die kraftvolle Namenshieroglyphe Hans Fischer von GeiBler. Am weitesten vom Markenstil entfernt sich das humorvolle Zeichen KiBlingers für Hedwig Al- brecht. An den beiden Blattern Feyerabends stört mich das Auseinanderfallen von Schrift und Bild. Entgegen der sonstigen übung der Woensam presse, ihre Erscheinungen nur an Mitglieder abzu- geben, können von den 100 Mappen dieser Reihe 20 auch von anderen bezogen werden (nur durch die Geschaftsstelle der Woensampresse in Köln, Thielenburger Allee 7, Preis 8,50). Walter von Zur Westen Belichten ist alles! Ein lustiges Büchl von Sepp Gopp „für alle, die gute Bilder machen wollen". Ein ge wisser Martin Knips wird über alles unterrichtet, was zum guten Photographieren gehort. Photographie in natürlichen Farben und Aufnahmen mit Schmal- oder Kleinfilm lernt er auch. Viele farbige Zeich-

Gebrauchsgraphik de | 1940 | | page 98