Sammelbande MEISSNER BUCH PApiERE yfoiïkl<\sse;\ und gutes Papier das ist eins! Die Kleinschreibmaschine fürs Biiro Olympia Büromaschinenwerke AG., Erfurt 43 nungen unferstützen den launigen Text. Der nütz- lichen Winke gibt es gar viele, und der Filmgott walte, daf3 das Büchlein in die Hande der Photo- sauglinge komme, noch ehe sie das darin emp- fohlene gute Markenmaterial nutzlos vertan haben! („Belichten ist alles", eine Photowerbeschrift. Palm und Enke Verlag, Erlangen.) Anton Saiier Herr Honig, „ein freundlicher Greis", erklart uns die Kunst, Papier zu machen, und zwar so, wie man das vor der Papiermaschine verstand. Eine ergötzliche Schrift von 1801 von der Papierfabrik Zerkall, Renker und Söhne zum Gutenbergjahr neu heraus- gegeben. Einband und Holzschnitte: Ellen Beek, Typographie und Druck: Lehrwerkstatt der Stadt. Handwerker- und Gewerbeschule zu Zittau. Die „Claudius"-Schrift von Prof. Rudolf Koch (Gebr. Kling- spor) fügt sich vortrefflich zu dem Wortklang der Schilderung. Diese „Reise zur Papiermühle aus Vater Burgheims Reisen mit seinen Kindern von G. W. Mundt", ist eine reizvolle Aufmerksamkeit. Ihre Werbekraft kann man als andauernd bezeich- nen, da sie sich in die Reihe ahnlicher fügt, die man als kleine Freude gern in seinen Bücherschrank legt. Anton Sailer Schöpferisches Werbedenken. Das ganze Geheimnis werblichen Denkens besteht bekanntlich darin, Phan- tasie, Sach- und Menschenkenntnis mit sinnent- sprechender überlegung in richtigen Einklang zu bringen, so daf3 mit dem geringsten Aufwand an Mitteln groBmöglichste Erfolge erzielt werden können. Wohl sind wissenschaftliche Theorien, wie sie z. B. die Konsumforschung entwickelt hat, aus der Werbe- lehre nicht fortzudenken. Das Primare sind und bleiben aber in der Werbung immer der gesunde Menschenverstand und der einfallsreiche Praktiker. Mit abstrakter Logik ist hier wenig zu erreichen. Willi Schickings „Schöpferisches Werbedenken" (Storch-Werbe-Bücher, Buch 1Storch-Verlag, Reut- lingen. Gzln. RM. 2,80.) ist das Buch eines erfahre- nen Praktikers für die Praxis ein vielseitiger Rat- geber und ausgezeichneter Führer in die Problem- und Denkwelt der Werbung, anschaulich und lehr- reich, überzeugend in den Beispielen aus vielen Wirt- schaftsgebieten und vorbildIich in seiner positiven Grundeinstellung. Die Notwendigkeit dieses klugen Buches beweist auch letztlich sein bisheriger Erfolg. Eine zweite verbesserte Auflage ist soeben erschie- nen, die weitere Freunde finden und selbst dem alten Praktiker manche neue Anregung geben wird. w. G. o. Werberat der deutschen Wirtschaft. Der von seinem Prasidenten soeben vorgelegte Rechenschaftsbericnt „Der Werberat der deutschen Wirtschaft im Jahre 1939 (Ausführung und Gestaltung: Erasmusdruck, Brüder Krause, Berlin) unterrichtet über die mit Plan- mafiigkeit und in konzentrierter Zusammenfassung aller Krafte geleistete Gemeinschaftsarbeit im Dienste der Gegenwartsaufgaben der deutschen Wirtschaft, also vornehmlich des Vieriahresplanes und einer weltoffenen und aktiven AuBenhandelswerbung. Die vielfaltigen und organisatorischen und praktischen Aufgaben, die im Kriege zu erfüllen sind, werden in diesem Jahre den verstarkten Einsatz durch die in tensive Mitarbeit aller Wirtschaftskreise erfordern. w. G. o. verlangen beste Reproduktion und Druckaus- fuhrung. Unsere Qualitatsleistungen kommen also heute IhrenArbeiten ganz besonders zugute GM BH LEIPZIG-BERLIN für Jahrgang 1940 der „Gebrauchs- graphik" jetzt noch lieferbar Bei Verwendung der reuen Halbiahrs-Sammelbande ist es nicht mehr notwendig, die Hefte der „Gebrauchs- graphik einbinden zu lassen. Mit wenigen Handgriffën werden die Hefte in die Mappen eingehangt. Preis für die Halbjahrs-Sammelmappe in Ganzleinen mit Gold- aufdruck RM 2,75. Da der Vorrat beschrankt ist und eine Neuanfertigung nicht mehr möglich sein wird, empfehlen wir die baldige Bestellung

Gebrauchsgraphik de | 1940 | | page 99