Ein gut es Jahr wunscht allen Ihren Lesern die Dezember bringt im hellsten Glanz nach wahrem Eifer die Bilanz! Es zeigt sich wieder um, wie stets: Man werbe fleiftig und dann geht*sl Bringt auch der Januar oft Eis, ein Wdrmeleiter ist der Fleifi! Und wer mit Werbung nimmer geizt, bat auch der Kundschaft eingeheizt! Der Künstler liebt das Honorar besonders hoch im Februar! Doch ist der Aschermittwoch da, sagt er zum kleinsten Auftrag: Ja! November ist die stillste Zeit, rasch sinkt man in Vergessenheit! Wer sich in ihre Nebel taucht, zur Wiederkehr oft Jahre braucht! Im Marz, da es schon kraftig lenzt, sei der Etat noch rasch erganzt! Nur wer die Felder extra düngt, sieht seine ganze Saat verjüngt! Ein Mann sei nicht wie der April, der Launen zeigt, grad' wie er will! Wer Werbung treibt, tu's für und für, dann klopft Erfolg an seine Tür! September kommt das Obst zu Fall - viel Angebot lockt überall! Doch sei nicht gleich ein Leckermaul der schönste Apfcl ist oft faul! Der Mai macht alles sckön und neu, wer's mit ihm halt, zeigt keine Scheu. Er wirbt mit neuem Farb-Plakat (Erfolg grünt auch im Inserat!) Im Juni blühet und gedeiht, was gut gepflegt, zur rechten Zeit! Und wer vor Arbeit mal verstummt, bedenke: auch die Biene summt! Den Erntesegen bringt August zahl nicht erst dann, wenn du es muflt! Und bleibe stets dem Kunden treu, auch er trennt Weizen von der Spreu! Im Juli alle Welt verreist was gegen Werbung nichts beweist! So bringt sie denn der kluge Mann auch jetzt am rechten Platze an!

Gebrauchsgraphik de | 1941 | | page 20