ütuc roer öabei gcoicfen ift, as „Deut(d)Eö iveclit" „Rationale ülirtfctjaft" „Z»cutfcl)c iTotatjeitfdieift" „4?et 6ad)octftanöige" Deutfdicc iveditooedag J3crlin ÜT55, £ütfotuufct 18 unserer Schrift" von Dr. Hanschke und ein anderer über die „Geschichte des Buches" von Dr. Becker beide reich illustriert mit Abbildungen u. a. von Schatzen des Deutschen Buchmuseums in Leipzig, des Deutschen Museums in München und aus be- deutenden Werken dieses Fachgebietes ebenso wie der über „Kriegsbücher in alter und neuer Zeit", Eingang in eine Firmenzeitung gefunden haben. Es ist doch betrübend, datë über das wertvollste Kultur- gut der Menschheit, die Schrift, so wen.ige Kennt- nisse vorhanden sind, und zwar in allen Schichten unseres Volkes. Es ist deshalb dankbar zu be- grüBen, dab damit einer zahlreichen Belegschaft die Augen geöffnet werden für den unfabbaren Wert der Schrift und im besonderen für schone Schrift, wie sie durch die Erfindung Johann Gutenbergs zum Besitz von uns allen werden konnte, und wie sie in der wirkungsvollen Werbung der Auto Union für das gute Buch in Erscheinung tritt. Aber auch auf den anderen Seiten gibt die „Feld- post" eine Fülle von Wissenswertem über buch- und drucktechnische Ausdrücke in einer so leicht fablichen Weise, dab sich alle an der Buch- und Drucksachen- gestaltung interessierten Kreise darüber aufrichtig freuen kÖnnen. Georg Wagner Auf jeden Wagen kommt es an! So nennt das Reichsbahn-Werbeamt eine Aufklarungswerbung für den Güterverkehr, die in Zusammenarbeif mit der „Ala" Anzeigen-Aktiengesellschaft und der Geseli- schaft für Wirtschaftswerbung Solm Co. entstanden ist und mit der sie sich an den groben Kreis der Güter-Verfrachter wendet. 10 zu einem Heft ver- einigte Blatter in der Gröbe von 34 zu 46 cm geben in einer für diese stets gleichmabigen Raumaufteilung sehr geschickt angebrachte Textblöcke, deren Inhalt ebenfalls unverandert wiederkehrt, einen aufklaren- den Hinweis auf das Bemühen der Reichsbahn, jede Verzögerung des Güterumlaufs durch unnötiges und vermeidbares Leer- oder Stillstehen der Güferwagen zu vermeiden. Die obere Halfte |edes der Blatter, die verkleinert als Anzeigen zunachst überall in der Tagespresse erschienen sind, wird gefüllt von einer anderen holzschnittartigen Schwarzweib-Zeichnung, welche durch ihre starken Kontraste eine Aufmerk- samkeit erregende optische Wirkung haben. Die graphische Technik ist sehr beachtenswert wegen der Klarheit der strengen Linienführung, und in über- zeugender Weise zeigt gerade das Blatt, auf dem ein mit Eisenbahnwaggons vollgestopfter Güterbahn- hof abgebildet ist, wieder einmal, welch eminent farbige Wirkung mit der Schwarzweibtechnik erreicht Werden kann. Georg Wagner Der Verlag der Deutschen Arbeitsfront hat für seine zahlreichen „1941 Kalender- und Jahrbücher" eine Reihe von Prospekten herausgegeben, die gewib nicht ohne den gewünschten Erfolg bleiben werden, denn dieselben sind in werblich sehr ansprechender Weise für jedes Sachgebiet fachlich und drucktech- nisch originell gestaltet. Die mit der werbegraphi- schen Gestaltung beauftragt gewesenen Mitarbeiter: Herbert Beyer, Hans Schültz-Severin, Erwin Tempir, Hans-Detmar Wagner, Arno Krause, G. E. Hueter, Kurt Poltiniak, Prof. Gerhard Ulrich und Gebr. Neu- ner, sind ganz nach ihrer besonderen Eigenart und tocift, roicoicl atbcit unb tocldjc Botgc es tnad)t, ctjc ctn £Hathcnbc= griff allen Bctbtaud)ethtcifcn in Slcifdt unb 13lut übergegangen ift. £in ëfabt, nod) cin ëfabt unb toicbct cin Jabt uncrmüblid)cr 0d)affcns= htaft müffcn batan gefetjt toerben, um mit bcm Kamen bcr ÏHatrUc ben Bcgriff bet glcidjblctbcnbcn iSualitat jtt octbinbcn. tKnrhcnnamen finb alfo fficttobichtc böber gefebatjt ate Cbclftcin unb öolb. 6o ham ber Kttcg unb mit itjrn bic Stagefoil bic Klarhcnattihcb Clnbuftric in einen Bornröscbcnfd)laf fallen, um fid) oon bet 0onnc bes Sciebcns roicbcr ntedten 3u laffcn? Die tHarhenatUkcUSirmcn finb road)gcbltcbcn. 0ic babcn trot) oiclcr 0d)wiettgheitcn ibcc ÏSetbung fortgcfctit, in einer im Xfctglcid) jum IBclthricg oot= bilblidjcn ÜJctfe. 3mmcr weitere Sitmcn gcljcn baju über, ibrc Utcrbung, bic bet £r- bnltung bce lilacUcnrocttce bient, auf bic betufsftanbifd)c $ad)preffc ausjubcbncn. Jcitfcbriftcn, bic für bic Bctufsatbcit unentbebrlid) finb, bcfïbcn nitbt nur (Eintagstocrt. 0ic merben aufgeboben unb bantt nod) 3ur 6anb genommen roctbcn, menn bcr Kricg langft beenbet ift, bic 3cit bes ÖJicbetaufbaue bcginnt. Dier 3cit(d)tiftcn febe mit cinern feftumriffenen, haufhraftigen Xeferhreis octbictten bic befonbere Bcnrbtung bet Bïnrhcnnttihcb Dnbuftrie. (£s finb bics 3enttalotgan bes £10.KB., fictausgcbcr Kcitbs-- miniftcr ©cnctalgouoctncuc Br. 6ans Stank. Htocbcnausgabc A: ocrcinigt mit „Juriftifcbc ttlocbcn= frbtift". £efct: bic beutfeben Kccbtsanajaltc, Kotatc, Patcntanroaltc. JHonatsausgnbc B: ocrcinigt mit „Bcutfcbc Kccbtspflegc". Bcfct: bic Kctbtspflcgcr, Kirbter unb Btaatsanmaltc. bic ju ben bcbcutcnbftcn oolkst»irtfd)aftlicbcn (Dtga= ncn örofibcutftblanbs gcbört. £cfet: l5cftbafts= unb Bctricbsfübtcr mnftgcbcnbct 3nbuftrie= unb 6an- bclsfitmen, Bitcktorcn, Dorftanbs-- unb auffid)tsrats= SKitglicbcr oon akttengcfcllfcbaftcn, öolhs-- unb Bctttcbsroittc, JBittfd)aftsptiifcr, £Btrtfd)aftstrcti! banber ufm. als Bcrkünbungsblatt ber Kcicbsnotarkammcr. £cfct: 5Uc Kotatc örofibeutfcblanbs. bas Organ bcr Kcidjsfad)fd)aft für bas 0nd)ocrftiin-- bigcnrocfcn in bcr Beutfeben Kccbtsfront. £cfct: bic 0ad)oerftanbigcn aller Bctufc. Ptobcausgabcn unb anjcigcnprcisliftcn bic cine nod) ausfiibr= licbetc ölicbctung bes £cfctktcifcs jeigen ftcbcn gern jut Bct-- fiigung. 0ic könncn bei bcr aufftcllung neuer HJctbcpltinc toertoollc anregungen geben. CScBO 6. m. b. a n j c i g c nUt c r b e I e i t a n g Kuf 22 40 86 59

Gebrauchsgraphik de | 1941 | | page 81