die neue linie Titel blaft- Wettbewerb Die groBe illustrierre Monatszeitschrift die neue linie (Beyer - Verlag Leipzig Berlin), wendet sich an die deutschen Maler und Gebrauchsgraphi- ker mit der Aufforderung, Titelblatt- Enfwürfe einzusenden. Als Preise sind ausgesetzf: 1. Preis: RM 1000.- 2. Preis: RM 500.- 3. Preis: RM 300.- Weitere Preise von je RM 200.- für Ankaufe. Das Preisgericht: Prof.O. Arpke, Berlin Arndt Beyer, Leipzig Dr. F. E. Hellwag, Berlin Dr. R. Hetsch, Berlin Regie- rungsrat H. Kurzbein, Berlin Prof. P. Pfund, Berlin Dr. B.E.Werner, Berlin Einsendungstermin: 15. Marz 1941 NahereErlauterungen und diegenauen Bedingungen stehen imJanuar-Heffder neuen linie und sind auch als Sonder- druck von der Schriftleitung (Berlin SW 68, SchützenstraBe 5) zu beziehen. beiteten Hefte, denen jetzt im Kriege durch die aller- orts intensivierte Leistungssteigerung durch Berufs- erziehung eine besondere Bedeutung zukommt, sind durch die Lehrmiftelzentrale der Deutschen Arbeits- front, Berlin-Zehlendorf, Teltower Damm 8791, zu beziehen. w G 0 Zu dem Bezugsquellennachweis der deutschen Elek- troindustrie, der im Septemberheft 1938 eingehend besprochen wurde, erschienen inzwischen 2 Nach trage über neu aufgenommene Mitglieder aus der Ostmark und dem Sudetenland mit dem Stand vom 1. April 1940 und solche aus den Ostgebieten vom 1. Juli 1940. In der Bearbeitung und der typographi- schen Gestaltung dieser Erganzungen finden sich die gleichen Vorzüge wie bei dem Hauptband des lückenlosen Nachschlagewerkes. Georg Wagner Dokumente erfolgreicher Werbefilmkunst benennt die Universum - Film Aktiengesellschaft die sehr ab- wechslungsreich ausgestattete und über ihre Leistun- gen AufschluB gebende Broschüre „Ufa-Werbefilm 193940". Neben Einzelbildern aus Filmen, deren Erfolg durch die daneben abgedruckten Bestatigun- gen der zufriedenen Auftraggeber gewissermaBen dokumentarisch festgelegt sind, sehen wir eine Reihe von Besprechungen dieser, einen hohen filmkünstle- rischen Standpunkt einnehmenden Werbefilme in ver- schiedenen deutschen Tageszeitungen und Fachzeit- schriften. Aus diesen ist unschwer zu erkennen, daB die Anzeigenwerbung in dem Werbefilm schon langst einen, die eigenen Bemühungen erganzenden Mitkampfer auf allen Gebieten der kulturellen und industriellen Werbung begrüBt. Der Gestaltung dieser Drucksache, die mit den negativ auf blauem Grund gedruckten Zeitungsberichten einen starken und originellen Kontrast zu den schwarzen Bildern und Briefen abgibt, ist eine starke Werbewirkung nicht abzusprechen. Georg Wagner Das Jubilaumswerk der Zahnradfabrik Friedrichs- hafen A. G., geschaffen von der Hauserpresse in Frankfurt a. M., ist anlaBlich des 25jahrigen Be stehens erschienen und es wurde wieder ein Beispiel für die berechtigte und in diesem Falie restlos erfüllte Forderung, an solchen einmaligen Drucksachen nicht zu sparen auch nicht an Zeit! Nur bei diesen Voraussetzungen ist es möglich, ein so in allen seinen Teilen gleich gelungenes Druckwerk zu vollenden, das doch ein Werbemittel mit langer Wirkungsdauer sein soil. Wie angenehm spricht es schon an, wenn das herrliche Büttenpapier seine edlen Schöpfrander zeigen kann und dann die zahlreichen einfarbigen und farbigen Photoaufnahmen, samtlich die ganze Seite im Textblock-AusmaB füllend, ganzsachlich und doch bildmaBig wirken. Jede einzelne Aufnahme des Spezialarbeiters bei seiner Tatigkeit an einer der vielen Arbeitsmaschinen ist eine willkommene Aufklarung z. B. über die Ent- stehung der Prazisions-Zahnrad-Gewinde, die un- seren sich jetzt so erfolgreich bewahrenden Flugzeug- Motorenbau überhaupt erst ermöglicht haben. Dr. Paul Wolff-Frankfurt a. M. und Obering. G. Franke- Friedrichshafen waren die mit geschultem Bliek für die Werbewirksamkeit bildmaBig wirkender Aufnah- men bewahrten Photographen. Die gesamte Anord-

Gebrauchsgraphik de | 1941 | | page 86