Fortune NEW YORK ^Valter H. Allner ist heute in Europa fast mehr durch seine publizistische als durch seine künstlerische Tatigkeit bekannt. Er hat sich hier, bevor er im Jahre 1949 nach den USA über- siedelte, als Gründer und Herausgeber des International Poster Annual und durch seine literarische Mitarbeit an der einschlagigen Zeitschriftenpresse einen weithin geachteten Namen in den Fachkreisen gemacht, was leicht den Eindruck erwecken könnte, dafi das Schwergewicht seiner Tatigkeit mehr auf dem publizistischen Gebiete liege. Doch diese stan- dige geistige Auseinandersetzung mit den Aufgaben und Formproblemen der angewandten Graphik beweist hier nur, dafi es sich bei Walter H. Allner um einen sehr markanten Vertreter jener jüngeren und durchaus zeitgemafien Künst- lergeneration handelt, die ihre schöpferische Begabung mit heller Bewufitheit in den Dienst der Gegenwart stellt und die ihr zufallenden Aufgaben des Tages mit kühler über- legung zu lösen bestrebt ist. Diese Generation ist bemüht, sich klar auszudrücken, und auch die exakte und dadurch eindringliche Formensprache der Arbeiten von W. H. Allner ist das geistige Filtrat eines primaren Denkprozesses und sachlicher Uberlegungen. Man erkennt, dafi es ihm dabei in erster Linie darauf ankommt, den Betrachter möglichst direkt und unmifiverstandlich anzusprechen und somit die jeweils zu lösende Aufgabe graphisch eindeutig zu interpretieren. Dieses Bemühen führt ihn auch in letzter Konsequenz zu I November hi this issiu-: Air Defense: Tlw Cruel Choices The Lush Suburban Market h There an Executive Face Farmings Chemical Age Linke Seite: Zeitschriftenumschlag Left page: Magazine cover F age de gauche: Couverture de revue 2

Gebrauchsgraphik de | 1954 | | page 6