Wieviel Formen kennt die Graphik? Diese Frage ist ebenso unbeantwortbar wie diese: Wieviel praktische Verwendungs- möglichkeiten gibt es fur den Tesafilm Dieses selbsthaffende, glasklare oder farbige Klebe- band hilft dem Graphiker bei unzahligen Gelegenheiten. Man braucht es immer wie der, wenn es greifbar ist. lm Handabroller und zum Nachfüllen im Zeichenwarenhandel vorratig BEIERSDORF HAMBURG <D 3 3* 0 -*» (D 3 O Q c o 3 Wir Faltschachteln dienen der neuen Zeit: Die Ware im Blickpunkt der Aufmerksamkeit! Arbeitstagung auf Villa Hügel in Essen, die mit einem Ge- sprach über die Bedeutung der Werbung als Instrument der Unternehmensführung eingeleitet wurde. Mehr als 150 Werbeleiter, Werbeberater und werbungtreibende Un- ternehmer aus allen Teilen des Bundesgebietes und West- berlins,Vertreter derBehörden, der Industrie- und Handels- kammer, der Presse und der befreundeten Verbande, darun- ter auch Dr. Eberhard Hölscher, den Prasidenten des Bun des Deutscher Gebrauchsgraphiker E.V., konnte der Vor- sitzende des BDW, Egon Juda, Berlin, im schonen Gobelin- Saal der Kruppvilla über dem Baldeneysee begrüBen. Direktor Dr. Carl Hundhausen, Essen, Werbeberater BDW Erich Wohlfahrt, Frankfurt, Werbeleiter BDW Erich Ibiel- ski, Mannheim, der Prasident des Zentralausschusses der Werbewirtschaft, Dr. Wilh. Tigges, Köln, und der jüngst mit dem Lehrauftrag für Wirtschaftswerbung an der Univer siteit Frankfurt betraute Altmeister H. F.J. Kropff führten in kurzen Referaten von den verschiedenen Standpunkten aus an das Problem heran. Insbesondere in den Ausführungen von Dr. Hundhausen, Erich Wohlfahrt und H.F.J. Kropff wurde deutlich, wie weit bei uns noch der Weg ist zur all- gemeinen Anerkennung der Werbung als einer unabding- baren Funktion der modernen Marktwirtschaft und zu einer dementsprechenden sozialen und wirtschaftlichen Rang- ordnung der Tatigkeit des Werbers. Der BDW als die berufsstandische Organisation der ver- antwortungsbewuBten Werber, der die angesenenen Fach- leute aller Zweige der Werbung angehören, hat in den zwei Jahren seines Bestehens still und unermüdlich daran gearbeitet, die Voraussetzungen zu schaffen, die von seiten des Berufes für diese Anerkennung gegeben sein müssen. Neben den ernsten Anforderungen an die eigene Leistung, die von den verschiedenen Teilnehmern des Gespraches unterstrichen wurden, drang immer wieder die Kritik durch an der mangelnden Einsicht vieler Unternehmer für die Not- wendigkeit fachgerechter Gestaltung der absatzwirtschaft- lichen Bemühungen. Insbesondere wurde hingewiesen auf die gefahrliche Vorherrschaft der Laienkritik und die Nei- gung zu «selbstgehakelter» Werbung. Auf keinem ande ren Gebiete der Unternehmensführung nehme der Unter nehmer so leichtfertig die Einreden Unkundiger hin. Für alle komplizierteren Spezialgebiete der wirtschaftlichen Be- triebsführung leiste sich heute der Unternehmer die best- möglichen Fachleute, wahrend für die lebenswichtigen Auf- gaben der Werbung und die damit verbundenen, oft recht bedeutenden Ausgaben ihm der Rat beliebiger Laien gut genug sei. Am Sonntag wurde die Tagung fortgesetzt mit der Beratung bundesinterner Fragen, insbesondere über den Ausbau der Berufsförderung, der Ordnung der Be- rufsausübung und der internationalen Zusammencirbeit der Werbeberufe. Es ist erstaunlich, in wie rascher Folge der JAN-THOR- BECKE-VERLAG IN LINDAU AM BODENSEE seine BILD- BÜCHEREI SÜDDEUTSCHLAND vervollstandigt und aus- baut. Soeben ist der neue Bildband MAULBRONN erschie- nen, der dem Leser ein ganz vortreffliches Bild der alten Zisterzienserabtei vermittelt. Die ausgezeichneten und mit groBer Sorgfalt ausgewahlten Aufnahmen von Ludwig WindstoBer veranschaulichen eindringlich die Besonder- heiten und Schönheiten dieser altertümlichen und bis in 62

Gebrauchsgraphik de | 1954 | | page 78