ATOME IM DIENSTE DES FRIEDENS ATOMS IN THE SERVICE OF PEACE 2 Serie: Erf ors chung des Universums. Plakat: Forschung auf dem Meeresgrund. Das Meer als Energiequelle. In Schiffendie durch die sauerstojflose Verbrennungvon Kernbrennstoffen angetrieben werdenkönnen die Menschen vielleicht schon bald Entdeckungsreisen %u unbekannten Kontinenten machendie unter der Meeresoberflache liegenund so nach neuen Metallen in den Wassern des Meeres suchenneue Mineralien in den Bergen schürfenneuen Elementen auf den unterseeischen Hochebenen und Ufern nachspürenneue Herden %u den Weiden treiben Energien aus den Ge^eiten, den W'ellenAtomen gewinnenenergiegeladenen Meer. Exploring the universe series. Submarine exploration poster. The energetic sea. In vessels power ed by the airless burning of nuclear fuels/ray jöö» make voyages of discovery to unknown continents that lie beneath the ocean's surface; andjy?, prospect for new metals in the waters of extract new minerals from the mountains of seek new elements on the shelves and beaches of herd new flocks to the grasses ojenergies from the tidesthe wavesthe atoms of the energetic sea. Série: E'exploration de Tunivers. Affiche: Exploration sous-marine. Ea mer source d'énergie. Des navires mus par une combustible atomique qui brüle sans oxygène pourront bientót peut-être mener les hommes dans des voyages d'exploration vers des continents inconnus gisant sous la surface de Tocéan; ils chercheront de nouveaux métaux dans l' eau des mersextrairont de nouveaux minéraux de leurs montagnes; ils découvriront de nouveaux éléments dans les plateaux et sur les rivages sous marinset conduiront de nouveaux troupeaux dans leurs paturages, retirant une énergie nouvelle des marées, des vaguesdes atomes de la mer, cette source d'énergie inconnue. N^enn auch im BewuBtsein vieler Men schen die Erinnerung an die durch Atom- bomben in wenigen Minuten erfolgte Ver- nichtung der beiden japanischen Stadte Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 all- mahlich immer mehr zu verblassen beginnt, so lastet auf ihnen doch angesichts der stan- digen Meldungen von weiteren Fortschrit- ten der Atomforschung die geheime Furcht vor den zerstörenden Gewalten entfessel- ter Atomenergien im Falie künftiger krie- gerischer Verwicklungen. Es wird wohl kaum möglich sein, diese verstandlichen und be- rechtigten Angste vorerst ganz zu bannen. Wohl aber kann man auch hier, um ein ent- lastendes Gegengewicht zu diesen unter- gründigen Angsten der Menschheit zu schaf fen, immer wieder mit Nachdruck auf die positiven Werte dieser Atomkrafte hinwei- sen und darüber aufklaren, wie ernsthaft man bemüht ist, diese ungeheuren Energien zu fesseln und produktiv in den Dienst un- serer heutigen zivilisatorischen Bemühun- gen zu stellen. Es ist anzuerkennen, da6 die «General Dynamics» in New York, ein Zu- sammenschluB einiger der bedeutendsten und finanzkraftigsten amerikanischen In- dustriegruppen, diese schone Aufgabe schon seit langerer Zeit ganz konsequent verfolgt, worüber wir bereits in Heft 11 des Jahr- gangs 1955 unserer Zeitschrift einen Bildbe- richt mit entsprechenden Beispielen brach ten. Die «General Dynamics» haben seit- dem im gleichen Sinne weitergewirkt und vor kurzem eine neue Folge grobformatiger Plakate herausgebracht, um durch sie in überzeugender Weise die vielfaltigen se- gensreichen Möglichkeiten zu demonstrie- ren, mit denen man die Atome auch fried- lichen Zwecken nutzbar machen kann. Der Schöpfer dieser eindrucksvollen Plakate, die bei geeigneten Gelegenheiten zum Aus- hang gelangten und sich, wie beispielsweise in der Schweiz, sehr schön in das Land- schaftsbild eingliederten, ist der Designer Erik Nitsche, der künstlerische Leiter der «General Dynamics», der hier die recht schwierige Aufgabe hatte, abstrakte Vor- gange und Themen in einer bildkraftigen plakativen Form klar und verstandlich zu veranschaulichen, was ihm speziell bei sei nen neueren Plakaten im Rahmen des über haupt Möglichen ausgezeichnet gelungen ist, wozu auch ganz abgesehen von ihren formalen Werten im besonderen noch ihre sehr überlegte, fein differenzierte und kul- tivierte Farbgebung wesentlich beitragt. EBERHARD HOLSCHER Even though the annihilation of the two Japanese cities of Hiroshima and Naga saki by atomic bombs in 1945 is more and more passing from the memories of many people they are still haunted by the secret fear of the destructive forces of unleashed nuclear energies in the eventuality of a 5

Gebrauchsgraphik de | 1958 | | page 9