tivvzityavtity „So- wi&t lUc ICatleyz" Einzelhandler die sich für die neuesten Anzeigen ihrer Kollegen aus den Tageszeitungen aller be- deutendsten Stadte Deutschlands interessieren, ver- folgen mit besonderer Spannung 14tagig die sehr vielseitige Anzeigen-Sammlung ERICH KASTNERS skurrile Geschichte «DIE VERSCHWUN- DENE MINIATUR» ist vor kurzem bei der BÜCHERGILDE GUTENBERG IN FRANKFURT AM MAIN in neuem Gewande herausgekommen. Man kann diese wirklich amüsante Story, die fast wie eine Parodie auf den Kriminalroman auf uns wirkt, auch heute noch mit dem gröBten Vergnügen lesen, aber wirklich neu an diesem Buche ist die Mitarbeit des Graphikers GÜNTHER STILLER, der den wirkungsvollen Schutzumschlag und den interessanten Einband geschaffen und der darüber hinaus eine groBe Folge von lllustrationen beigesteuert hat. Sie sind recht ungewöhnlich und neuartig in ihrer ganzen graphischen Haltung und man kann auch darüber streiten, ob sie nicht bisweilen etwas zu stark ver- gröBert sind. Man muB aber auf alle Falie anerkennen, daB hier wohl sehr bewuBt der Versuch gemacht wurde, groteske Szenen und Vorgange des Romanes in einer sinngemaBen Form bildhaft auszudeuten und zu veranschaulichen, was Stiller auch durchwegs gelungen ist. eh Der WOLDEMAR KLEIN VERLAG IN BADEN-BADEN, der im Vorjahr auf sein 25jahriges Bestehen zurückblicken konnte, hat aus diesem AnlaB auch einen kleinen Katalog herausge- bracht, der über seine Leistungen wahrend dieses Zeitraums AufschluB gibt. Bei seiner Durchsicht stellt man mit Vergnü gen fest, daB der Verlag sehr rührig gewesen ist und eine recht stattliche Fülle gröBerer und kleinerer Publikationen in die Welt geschickt hat, wobei der Verlagsrahmen weit ge- spannt war und, ohne jemals einseitig zu werden, das Kunst- schaffen aller Zeiten und Völker umfaBt hat. Ein schoner Be- weis dieser undoktrinaren Verlagshaltung ist auch der nun- mehr sechste Band seines bekannten Almanachs «SCHRI KUNST SCHRI», der in diesem Jahre von DR. LEOPOLD ZAHN redigiert wurde und das zeitgemaBe Thema Kunst und Technik behandelt. Er ist nicht weniger interessant und auch durch seine auBere Aufmachung reizvoll wie seine Vor- ganger und erhalt diesmal seinen besonderen Charakter durch die Kalenderbilder nach farbigen Linolschnitten von H. A. P. Grieshaber, der ja neuerdings durch seinen Konflikt mit der Akademie in Karlsruhe in dasBlickfeld der öffentlich- keitgerücktist. lm übrigen enhalterauch,ganzabgesehenvon 12 Reflexionen über Kunst von André Malraux, noch sonst eine Fülle von vortrefflichen kleinen Essays und Aufsatzen und eine Fülle von Bildbeigaben und Zeichnungen, die ihn zu einer höchst fesselnden Lektüre machen. eh AnlaBlich der XVIII. DEUTSCHEN AMATEURFILM-FEST- SPIELE in München hat der Club der Filmamateure e. V., München 8, Simon-Knoll-Platz 2, eine Festschrift herausgege- ben, die eine sehr beachtliche und interessante übersicht über die Arbeit, den FleiB, das Können, die Naturverbunden- heit, die Erfolge und über alle anderen Hobbies» der Freunde am Amateurfilm wiedergibt. So erfahrt man auch, daB in der Bundesrepublik rund 200 000 Amateure, die in Clubs organisiert sind, Schmalfilmapparate besitzen und vom «Krimi» bis zum Eifersuchtsdrama und von der Komödie bis zum Problemfilm alles herstellen. Die Hobby-Schmalfllmer drehen aber auch Dokumentar- und Kulturfilme, Phantasie- und Trickfilme. Alles das kommt in der graphisch und bild- lich bestens unterstützten Festschrift zum Ausdruck. Hervor- zuheben die herzlichen BegrüBungworte durch den ersten Vorsitzenden des Bundes der Filmamateure, Hans Debois und des Leiters des Clubs der Filmamateure München, Frank Freese. Wilhelm F. Maschners reizender Artikel «Die Le- benskünstler von der Isar», drückt der Festschrift einen be sonderen Stempel auf. Münchens Kulturreferent Dr. Herbert Hohenernser schrieb ein treffliches Geleitwort (Schutzgebühr für das sicher lange aktuell bleibende Heft 1 DM). sm Eine unentbehrliche, blitzschnelle Informations- quelle für den vielbeschaftigten Geschaftsmann und erfahrene Werbefachleute. Schon seit 1958 bedienen sich zahlreiche Marken- artikelfirmen, Einzelhandler, Werbeagenturen und Graphiker eines ausgezeichneten Informations- materials, das auch Ihnen auGerst wertvolle Dienste leisten wird. Zwecks sorgfaltiger Konkurrenzbeobachtung stehen in unerreichter Vollstandigkeit regelmaBig zur Ver- fügung: Aus den wichtigsten 50 11lustrierten und Wochen- schriffen Samtliche Textilanzeigen Samtliche GenuBmittelanzeigen Samtliche Kosmetikanzeigen Samtliche Uhrenanzeigen Samtliche Heilmittelanzeigen Samtliche Rundfunk-Fernsehanzeigen Samtliche Nahrungsmittelanzeigen Samtliche Versandhausanzeigen u. a. m. Ausgabe M für die Möbelgeschafte Ausgabe E für die Elektro-Rundfunkgeschafte Ausgabe T für die Textilwarenbranche Ausgabe K für die Konfektionsbranche. Und so wird dieses umfassende Informationsmate- rial beurteilt (Fotokopien stehen zur Verfügung): often gesagt, finden wir Ihre Idee ausgezeichnet diese Art der Information ist recht aufschluBreich ein wahrer Fortschritt für uns sehr praktisch Wir finden diese Zusammenstellung ausgezeichnet In der Tat eine ebenso wichtige wie praktische Informationsquelle Die Ausführung gefallt uns sehr Für die bisher gute und pünktliche Bedienung danken wir Ihnen Die von Ihnen gelieferte Zusammenstellung ist ausgezeichnet. Wir hoben uns darüber sehr gefreut Ihres wirklich hervorragenden Anzeigen-Sammel-Dienstes Unverbindlich und kostenlos können Sie eine Probe- sendung erhalten. Aber nur wenn Sie Ihre genauen Branchenwünsche (Markenartikel-, Einzelhandels- oder Versandanzeigen?) angeben, kann Ihnen ein auGerstes Preisangebot unterbreitet werden. ANZEIGEN -SAMMELDIENST BERLIN ZEHLENDORF MilinowskistraBe 22a - Ruf: 84 5687 65

Gebrauchsgraphik de | 1960 | | page 73