«Jungfer griin und klein, Hutzelbein, Elutzelbeins Hündchen, Hutzei hin und her, Laft geschwind sehen, wer drauflen war. Die Tiire tat sich auf, und er sah eine grofte, dicke Itsdie (Kröte) sitzcn und rings um sie eine Menge kleiner Itschen. Die dicke Itsche fragte, was sein Be- gehren ware. Er antwortete: »Ich hatte gerne den schöïlsten und feinsten Tep- pich." Da rief sie eine junge und sprach: »Jungfer grün und klein, Hutzelbein, Hutzelbeins Hündchen, Hutzei hin und her, Bring mir die groEe Schachtel her." Die junge Itsche holte die Schachtel, und die dicke Itsche machte sie auf und gab dem Dummling einen Teppich daraus, so schön und so fein, wie oben auf der Erde keiner konnte gewebt werden. Da dankte er und stieg wieder hinauf. ging auf die Jagd wie ein vornehmer Mann. Es kam ihm aber der Gedanke, der Königssohn könnte einma! wünschen, bei seinem Vater zu sein, und ihn damit in grofle Not bringen. Da ging er hinaus, nahm das Madchen beiseit und sprach: >-üicse Nacht, wenn der Knabe schlaft, so geh an sein Bett und stofi ihm das Messer ins Herz und bring mir Herz und Zunge von ihm; und wenn du das nicht tust, so solist du dein Leben verlieren.» Darauf ging er fort, und als er am andern Tag wiederkam, so hatte sie es nicht getan und sprach: «Was soil idt cin unschuldiges Blut ums Leben bringen, das noch nie mand beleidigt hat?" Spradi der Koch wieder: >-\Vo du es nicht tust, so koster dich's selbst dein Leben.» Als er weggegangen war, liefi sie sich eine kleine Hirschkul. herbeiholen und lieli sie schlachten und nahm Herz und Zunge und legte sie auf einen Teller, und als sie den Alten kommen sah, spradi sie zu dem Knaben: «Leg dich ins Bett und zieh die Decke über dich. 3 so much humour and original artistic sense -and moreover an uncommon instinct of the decorative in the terms of an artist decorat ing a book-that it absolutely must be con sidered as an indenpendent achievement. All of these qualities combine to save Ober- lander's black-on-white illustrations from all prettification and sentimental interpre tations to which many an illustrator of fairy tales has fallen prey. He has created a truly beautiful and simple pictorial structure in such drawings as the «Three Lizards:» everything petty is avoided here and the detail subordinated to a comprehensive and pervasive form. It still remains to be said that not all the drawings exhibit the same degree of intensity, that sometimes one would wish for the lines to be more definite and clearer, such as they are drawn in Ober- lander's illustration in which the huge drag on of the fairy-tale «The Jumping, Singing Lark» is portrayed. Yet the favorable total impression remains unimpaired by this. It is still a gratifying experience to contem plate illustrations of Grimm's fairy-tales which, far from any sort of trash, reveal artistic independence and individuality and intuitively embody the world of children's tales, a world which is so dearly familiar to us and yet remains shrouded in mystery. Un courant mystérieux et profond, com pact et parfois cruel, traverse largement les contes de Grimm et contribue a leur don- ner leur caractère unique. Voila ce que Gerhard Oberlander a senti et rendu dans les dessins a la plume dont il a illustré Grimm (Editions Heinrich Ellermann). L'entre- lacs dense des traits s'accorde au sens du texte; Ie dessinateur est arrivé, de ma- nière plus ou moins apparente, a décrire avec les seuls moyens du style. Et Oberlan der sait éviter Ie danger du jeu gratuit en soulignant de noirs épais l'élément formel. C'est a l'endroit oü les lignes tendent a se confondre qu'apparaissent les contours, 21

Gebrauchsgraphik de | 1960 | | page 25