Überall - zu jeder Zeii diktierbereit: diesen groften Vorieil bietet das OlYmpia-Dikiiergeral, denn es isi von der Steckdose unabhangig und seine Diktalplalfe kann auch per Post verschicki werden. Gerade im Wer- befach braucht man eine solche Dikfaimöglichkeii.Nui- zen Sie daher den Vorzug des OlYmpia-Dikiiergeraies. OLYMPIA WERKE AG WILHELMSHAVEN Besser schneller raiioneller aber auch hervor, dab die Deutsche Bundesbahn tatsachlich immer bemüht ist, ihre Fahrgaste zufriedenzustellen und für deren Sicherheit und Bequemlichkeit zu sorgen. (Verlag-Re- daktion «Die schone Welt»: Deutsche Fremdenverkehrs-Ver- lagsgesellschaft mbH, Graphik: Flans SINGER. Alle Mün- chen 3, Sendlinger Strafte 80.) sm In Bayern wird nun einmal - und nicht zu wenig - Bier ge- trunken. Und man kann sich Bayern ohne Brauereien einfach nicht vorstellen. Der BAYERISCFIE BRAUERBUND E. V. (Mün- chen, Oscar-von-MiHer-Ring) hat jetzt einen Geschaftsbericht 1958/59 und 1959/60 herausgebracht, der nicht nur sehr über- sichtlich, aufklarend und handlich gehalten ist, sondern auch, was Papier, Schrift und die vereinzelten Photos oder Repro- duktionen betrifft, vorbi Id I ich genannt werden darf. Die ganze Art dieses Berichtes ist so, daft ihn nicht etwa nur Brauer, Ho- teliers, Gastwirte, Bankfachleute oder sonstige Biersachver- standige» kapieren, sondern darüber hinaus auch alle Freunde eines guten Tropfens (süffigen Bieres). Im Vorwort, das der President E. F. Peschel und der Hauptgeschaftsfüh- rer Dr. W. Schladenhaufen schrieben, werden verschiedene Schwierigkeiten im Brauereigewerbe ebenso zugegeben wie die zeitbedingten Rationalisierungsmaftnahmen. Durch eine sehr geschickte Verbindung von kaufmannischen und wirt- schaftlichen Punkten mit aufgelockerten Abhandlungen, die sich auch mit Presse, Rundfunk und Fernsehen befassen, hat der Bayerische Brauerbund e. V. seinen Geschaftsbericht-so- weit dies möglich war - zu keiner trockenen Sache gestem- pelt. Beim Durchblattern und Lesen hat man den Eindruck, daft dieser Bericht sehr viel enthalt, was werbetechnisch über dem Durchschnitt liegt. Recht ansprechend das Photo von Armin Hary, dem (vorerst) noch schnellsten Sprinter der Welt. Man sieht zwar nur seine Beine, neben welchen aufler einem SiI- berpokal auch ein ausgewachsener KeferloherMaftkrug steht, ein Geschenk des Bayerischen Brauerbundes. Eine sehr über- sichtliche Inhaltsangabe macht auch den Nichtbrauermit sehr vielen interessanten Dingen auf dem Gebiete des Braue- reiwesens bekannt. srn Die in zwangloser Folge jahrlich viermal erscheinende LINO TYPE-POST (herausgegeben von der LINOTYPE GmbFI, Ber lin und Frankfurt am Main) befaftt sich in ihrem letzten Heft sehr aufschluftreich und vor allen Dingen allgemeinverstand- lich mit dem technischen Fortschritt und streift dabei ein sehr wichtiges Thema, namlich die in vielen Kreisen herrschende Existenzangst. Redaktion und Mitarbeiter verstanden es, die- se im Grunde trockene Materie durch eine sehr gefallige Form, u. a. Titelentwurf, Schrift (Linotype-Optima) und Typo- graphie vom tierischen Ernst freizuhalten. Auch die im Heft verwendeten Abbildungen, Zeichnungen und Photos sind im mer an der richtigen Stelle eingefügt. sm Zum lOOjahrigen Bestehen der A. STOTZ AG, EISENGIESSE- REI UND MASCHINENFABRIK IN STUTTGART-KORNWEST- HEIM, hat das Unternehmen eine Gedenkschrift herausge bracht. Auf 42 Kunstdruckseiten schildert WOLF VON NIE- BELSCHÜTZ die Persönlichkeit und das Wesen des Gründers und den Werdegang des Unternehmens. Die Industriehisto- rikerin Dr. jur. I. BAUER-KEETMAN erganzte diese unauf- dringliche, plastische Gestaltung durch geschichtliche For- schungsarbeiten. Die Gedenkschrift vermeidet jede Drama- tik und auch jede Grofttat, sie will lediglich das Lebenswerk von Albert Stotz würdigen. Das Werk in Stuttgart-Kornwest- heim will aber auch seinen Freunden und Mitarbeitern (reich und gut bebildert) erzahlen, was die früheren Generationen geschaffen haben, und gleichzeitig allen denjenigen danken, die heute im Werk planen und arbeiten. sm 69

Gebrauchsgraphik de | 1960 | | page 75