der MaBigung ist, entstehen ausgezeichnete Leistungen auch in einem Genre, wo man sie in der Regel nicht vermutet, wie das Plakat für einen Nachtklub in Luzern beweist. Eine Rangfolge dieser 26 mit der Anerkennungs- urkunde des Eidgenössischen Departement des Innern bedachten Plakate gibt es nicht. Sie soil an dieser Stelle auch nicht versucht werden, aber es sei doch erlaubt, einige be- sonders gelungene Lösungen hervorzuhe- ben, urn derentwillen sich die Ausschreibung allein schon gelohnt hatte: die klassisch ein- fachen, aber gerade deshalb so überzeugen- den Plakate für Schweizer Milch von Martin Steinemann und für ein Café namens Mo- retto von Orio GalIi. Beides Lösungen, die bereits den entscheidenden Schritt zur Mar- kenbildung tun. Claude Grabers originelles Plakat Mit Wein schmeckt's besserist eine Klasse für sich und regt den Appetit an; den Appetit nicht nur auf ein delikates Brötchen und einen herzhaften Schluck aus der Flasche, sondern - und das vor allen Dingen - auf mehr Schweizer Plakate dieser Art. Dann dür- fen es ruhig 26 sein. Diesmal hatte die Wahl eines Dutzends auch genügt. klaus stolte A critical inspection of the best Swiss post ers of 1970, which are all of them reproduced here, will reveal that by no means all of them have deserved that distinction and that the selection was somewhat too generous. But at the same time one also recognises that Swiss poster designers produce their best work in product advertising and the promotion of branded articles. Last of all it must be stated that even most of those posters, which did not exactly merit a prize, betray solid technical skill which is evident in the good composi tion of the posters and the harmonious pro- 23

Gebrauchsgraphik de | 1971 | | page 29