d u V inc i auch für phöno-grand als praxis- gerechte Musterkollektion zur Aus- sendung. Für fünfzig schnell entschlossene phöno-grand »-Kaufer und -Verar- beiter von mindestens 5000 kg, die als erste 20 Druckbogen aus diesem Kauf einsenden und dies auf einer dafür vorgesehenen Wertkarte ver merken, halt die Firma auBerdem eine noch geheime überraschung bereit. Dante »-Schriftmusterprobe Dr. Giovanni Mardersteig, der über eine mehr als fünfzigjahrige Erfah- rung als Drucker und Verleger ver- fügt, hat in der Dante eine neue, ausdrucksvolle und vielseitig ver- wendbare Renaissance-Antiqua mit klar unterscheidbaren, lesefreundli- chen Letternformen von zeitloser Schönheit und ZweckmaBigkeit für den europaischen Buchdrucker ge- schaffen, eine Schrift, die auch den berechtigten, nüchternen Wünschen anspruchsvoller Verlagshersteller nach bester Lesbarkeit und wirtschaft- lichem Breitenverlauf gerecht wird. Urn den LesefluB bei Sprachen mit haufig vorkommenden GroBbuchsta- ben nicht zu storen, sind die Versa- lien in der Höhe etwas kleiner als die Oberlangen der Gemeinen. In vie len Versuchen wurden die Verhalt- nisse der Zeichnung und die opti sche Wirkung der gedruckten Schrift so aufeinander abgestimmt, daB sich die Buchstaben zu klaren Wortbil- dern, zu angenehm lesbaren Zeilen und zu Kolumnen mit einem gut aus- geglichenen Satzbild zusammenschlie- Ben, die das Auge nicht ermüden und damit den LeseprozeB und die Lesefreude fördern. Die Mono type Dante ist in den Schriftgraden 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 14 Punkt speziell für Didotkegel geschnitten und in Antiqua, Kursiv, Kapitalchen, Haibfett und Halbfett Kursiv mit allen europaischen Akzenten iieferbar. Die Dante »-Schriftprobe wird auf Wunsch von der Setzmaschinen-Fa- brik Monotype-Gesellschaft mbH, 6 Frankfurt 60, Postfach 14068, zu- gesandt. transplus »-Abriebbuchstaben 26 neue Schriften, davon sechs exklusiv Die Dymo International GmbH führt mit transplus »-Abriebbuchstaben ein neues Spitzenprodukt auf dem grafischen Markt ein. In mehrjahriger Entwicklungsarbeit wurde transplus fertiggestellt und das Schriftenpro- gramm sorgfaltig ausgewahlt. Eine Gruppe internationaler Fachleute ist sich darüber einig, daB transplus »- Abriebbuchstaben eine Reihe heraus- ragender Vorteile bieten: Nicht klebrig! Es gibt keine unge- wollten übertragungen von Buch staben. Radierfahig! Bleistifthilfslinien lassen sich mühelos ausradieren, ohne daB die übertragenen Buchstaben bescha digt werden. Einfach zu benutzen! Der Spezial- klebstoff ermöglicht leichtes, schnel- les und sauberes öbertragen der Buchstaben und Ziffern selbst mit dem Kugelschreiber. Vor aliem nei gen die Buchstaben nicht zu Haar- riBbildungen und Brüchen. Jeder DIN-A4-Bogen des Standard- Schriftenprogramms kostet 3,95 DM mit Mehrwertsteuer. Das Anwendungsgebiet von trans plus «-Abriebbuchstaben ist umfas- send, z. B. zur Erstellung von über- schriften und Texten für Plakate, Displays, Prospekte, Prasentations- Layouts, Reinzeichnungen, Rund- schreiben, Hinweisschilder usw. Spürbar ist zur Zeit ein Trend zu Antiquaschriften. Vielfach findet man heute in den überschriften von An- zeigen und Prospekten Antiquaschrif ten, wo noch vor zehn Jahren aus- schlieBlich Groteskschriften zu finden waren. Dymo bietet elf neue Antiqua schriften. Damit hat Dymo zweifellos die beste Kollektion von Antiqua schriften auf dem Markt. Zwei Ju- gendstilschriften - Arnold Bocklin und Edda - wurden ebenfalls in das Programm aufgenommen. Wie Dymo International erklart, stel It das vor- liegende Lieferprogramm bei Stan- dardschriften den ersten Schritt dar. Zukünftig sollen immer neue, mo derne Schriften für das transplus »- Lieferprogramm ausgesucht werden, urn den Werbetreibenden, Gestaltern und Druckern eine Fülle von qualita- tiv erstklassigen Schriften zu bieten und urn dem grafischen Markt neue Impulse zu geben. Dymo International GmbH, 6 Frankfurt, SeilerstraBe 16-18, Postfach 3967. Mehr Linhof-Fachseminare im zweiten Halbjahr 1971 Von der Fotoindustrie durchgeführta Fachlehrgange sind allgemein sehr beliebt, da es kaum bessere Mög- lichkeiten gibt, sich über den neue- sten Stand der Technik zu unterrich- ten. Darum werden auch die dreita- gigen Linhof-Seminare seit mehr als 15 Jahren gerne besucht. Die groBe Fülle fachlicher Information, welche dort geboten wird, kommt jedem Teil- nehmer taglich in der Berufspraxis wieder zugute. Die Linhof-Seminare geben einen umfassenden überblick über den der- zeitigen Stand der GroBformatfoto- grafie. Darüber hinaus wird die Tech nik der Kameraverstellungen in Theo rie und Praxis behandelt und eine Einführung in die nahezu unerschöpf- lichen Anwendungsmöglichkeiten des Reprocord-Systems gegeben. Der Erfolg der monatlichen Linhof- Seminare veranlaBt das Unterneh- men, die Zahl der Kurse demnachst wesentlich zu erhöhen. Bis jetzt ste- hen folgende Seminartermine für das zweite Halbjahr 1971 fest: 5.- 7. Juli 20.-22. September 18.-20. Oktober 8.-10. November 6.- 8. Dezember Linhof-Prazisions-Kamerawerke, 8000 München 25, Rupert-Mayer-StraBe 45 (Telefon 08 11 /73 30 81, Apparat223, Frau Nölscher). BESPRECHUNGEN Begegnungen Wenn einer in echtem Sinne dem Künstler und seinem Werk Hinge- gebener sammelt, dann will er be- greiflicherweise nicht bloB des Künst- lers Bilder oder Skulpturen besitzen, sondern ihn auch persönlich kennen- lernen, ihn bei seiner Arbeit beob- achten, mit ihm über sein Werk re den und schlieBlich ihn dabei abbil- den. Manchmal gelingt dies einem begeisterten Laien fast besser als dem als Galeriemann oder Handier kommenden Fachmann. So hat der Stuttgarter Apotheker Walter Reiser seine Sammelleidenschaft hinsicht- lich der Werke neuer Künstler mit seiner Kontaktpassion zu den Schöp- fern der von ihm gesammelten Wer ke verbunden. Das Ergebnis hat er in dem Buch Begegnung, Maler und Bildhauer der Gegenwart(Chr.« Belser-Verlag, Stuttgart, 1970, 274 Seiten mit 470 Abbildungen, davon 45 farbige und 7 Ausklapptafeln; 13 Seiten Anhang mit Biografien von 134 Künstlern und Verzeichnis ihrer Einzelausstellungen, 22x22 cm, kar- toniert 30 DM, Ganzleinen 35 DM). Der durch seine Förderung der zeit- genössischen Kunst bekannte Nürn- berger Galeriedirektor Dr. Dietrich Mahlow hat dem in Ausstattung und Inhalt gelungenen Buch (je eine Sei- te Werk und eine Seite Portratfotos) eine auf Selbsterlebnissen beruhen- de Einführung vorausgeschickt. Bei der notwendig subjektiven Auswahl der internationalen Künstler wird man den einen oder anderen ver missen, der Stuttgarter Akzent ist füf manchen nicht zu übersehen. Die in teressante Publikation dürfte kaum ein Gegenstück haben. Für alle Freunde der zeitgenössischen Kunst bietet sie viel Anregung und Freude. Ihr ganz auf den Künstler und sein Werk abgestellter Inhalt erweckt un- geteilte Sympathie. wk lllustrationen zu Faust II Es war schon immer ehrenvolle Auf- gabe und schöpferische Verpflichtung groBer Meister, die Standardwerke der Weltliteratur zu illustrieren. In einer der Dichtung kongenialen Wei- se, aus unserer Zeit herausempfun- den, hat Max Beckmann aufgrund einer Anregung und schlieBlich eines Auftrags des Eigentümers der Bauer- schen SchriftgieBerei in Frankfurt, Georg Hartmann, Goethes Faust, zweiter Teil mit 143 Federzeich- nungen, in der Zeit vom 15. 4. 1943 bis 15. 2. 1944 illustriert (erstmalige Gesamtveröffentlichung im Prestel- Verlag, München, 1970, Nachwort von Ernst Holzinger, 412 Seiten, Off- setdruck, Text in Antiquaschrift von E. R. WeiB, graubrauner Leinenband 84 DM). Die Herausgabe dieses Beckmannschen Werkes verdient Be- wunderung und höchste Anerken- nung. Der Künstler hat sich hier mit dem Dichter restlos identifiziert und 70

Gebrauchsgraphik de | 1971 | | page 76