mappen Die giinstige Einkaufsquelle für Biiromaschinen A.Boss+Co. Kartenverlag-Offsetdruckerei 3322 Schönbühl-Bern GLANZFOLIEN PLASTIK LEI N EN KARTON GUSTAV MAIER Aus Lagerbestanden stets giinstige Gelegenheiten, fabrikneu, Koffer- schreibmaschinen,Saldiermaschi- nen,Rechenautomaten. Profitieren Sie von unseren Groiieinkaufen. Fordern Sie Sonderkatalog 11/260 34 Göttingen Markt 1 Postfach 601 Telefon 62008, Fernschreiber Nr. 096-893 Königshaus zusammenhangen. Die Lithografien Lebschées zeugen von Charme, Eleganz und Genauigkeii und werden durch einen interessan ten Text in Deutsch und Französisch erlautert. Nicht nur der Liebhaber einer solchen Bilderserie, deren Neudruck in einem komplizierten Lichtdruckverfahren als originaltreu gelten mag, sondern alle Kreise, die sich mit Stëdte- und Landesplanung zu befassen haben, werden mit Ge- winn zu diesem Lebschée greifen, der Grundlage für einschlagige über- legungen bieten möge. Dem Verlag unseren aufrichtigen Glückwunsch zu dieser verdienstvollen Neuheraus- gabe. wk Archéologie der Kelten und Galloromanen Die sogenannte Provinzialarchaologie hat es gegenüber der die Kuituren der weiten Welt erforschenden Archéolo gie im BewuBtsein des groBen Publi- kums und auch in der Politik nicht ganz leicht. So auch in Frankreich, wo bis vor kurzem das Hauptgewicht der ar- chaologischen Forschung bei groBen Unternehmen im Ausland lag und erst seit jüngster Zeit, nicht zuletzt im Zu- sammenhang mit den Arbeiten der deutschen Kollegen, die Ausgraber- arbeit im eigenen Land die bis dahin mehr literarische Arbeit wirksam er- ganzte. Der StraBburger Archaologe Jean Jacques Hatt hat in einem ver dienstvollen Band der Reihe Archaeo- logia Mundi Kelten und Galloroma nen (Nagel-Verlag, München, Genf, Paris 1970, übersetzt von G. Sche- cher, 348 Seiten, 69 mehrfarbige, 150 schwarzweiBe Abbildungen, hellgrauer Kunstledereinband, 40 DM) die Kom- plexitat der galloromanischen Archéo logie herauszuarbeiten versucht. Eine vergleichbare deutsche, zusammenfas- sende Darstellung, welche die neue- sten Ausgrabungsergebnisse und so hervorragendes Bildmaterial bringt wie Hatt, dürfte es nicht geben. Der Ver- fasser schildert nach einer interessan ten Einleitung über die Geschichte der französischen Archéologie und die erst jüngst gelungene chronologische Syn- opse mit der übrigen mitteleuro- péischen vorgeschichtlichen Forschung die beiden keltischen Epochen der Hallstatt- und der La-Tène-Kultur mit ihren Beziehungen zum Osten und ihren damaligen Handelsbeziehungen zum Mittelmeerraum. In der La-Tène- Zeit entstehen eine eigenartige gal- lische, insbesondere auch religiose Kunst und stadtahnliche Siedlungen in deutlichem Unterschied zum mehr ra- tionalen griechisch-römischen Geist. Die Berührung mit den eindringenden Römern hatte durch die Einflüsse der Armee Kontakte nach dem Orient, eine feudale Landbewirtschaftung, die übernahme der römischen Technik, z. B. der Sigillata-Keramik, die Anlage von Stëdten, die auBerlich römisches Gesicht tragen, und eine gegenseitige Durchdringung der religiösen Vorstel- lungen zur Folge. Trotz der Romani- sierung bestanden aber das keltische Element und die einheimische Tradi tion fort. Die Gallier brachten ihre eigenen Züge in Kult und Glaubens- form, Brauchtum und Kunst sowie Architektur immer, wenn auch verklei- det, zur Geltung. Nach dem Verblassen der römischen Autoritët besinnt sich die sich selbst überlassene Provinz unter auBerer Bewahrung der geprëg- ten Romanitat immer wieder auf die eigene Vergangenheit. Der reiche In- halt, die gewohnte vorzügliche Aus- stattung empfehlen auch diesen Band der Reihe des Nagel-Veriages allen Interessenten, welche die Beziehun gen zu unseren westlichen Nachbarn in ihren Anfangen kennenlernen wollen. wk Bayerische Tragödie Man versteht dieses merkwürdige Land im Süden der Bundesrepublik, Bayern genannt, oft deswegen nicht, weil Geschichtsschreibung und Ge- schichtsunterricht in den anderen Lan- dern und nicht zuletzt auch in Bayern zumeist einseitig und von politischen Interessen diktiert waren, die der selbstbewuBten Tradition und Eigen- stëndigkeit dieses Landes widerspre- chen. DaB es dadurch zu MiBverstënd- nissen nicht bloB politisch-wirtschaft- licher Art, ja auch im künstlerischen Bereich immer wieder kam und auch heute noch kommen muB, will Bern- hard ücker, ein besonderer Kenner bayerischer Geschichte und vermöge seines Berufs als Kommentator und Parlamentsberichterstatter im Bayeri- schen Rundfunk tëtig, anhand des Verlaufs der letzten 100 Jahre deut- scher Geschichte klaren Wie Bayern unter die Pickelhaube kam 1870 bis 1970, Süddeutscher Verlag, München, 1970, 236 Seiten, 48 Fotoabbildungen, gelber Leinenband, Preis 19,80 DM). Vielleicht mag mancher solche von echter Heimatliebe getragenen Dar- legungen nicht gerne horen, ückers Artikulationen sollten aber doch viele nachdenklich machen, die sich an Bayern und seinen Bewohnern oft etwas nicht erklëren können. Man muB die deutsche Geschichte auch von einem anderen Standpunkt her ein- mal sehen, und seien es auch Ge- brauchsgrafiker, die aus einer solchen Betrachtungsweise für eine aktuelle Arbeit, wie z. B. für Wahlplakate, In- serate, Buchillustrationen, dadurch An- regungen bekommen mögen. wk Methoden moderner Kunstbetrachtung Wohltuend gegenüber einer esoteri- schen Fachsimpelei von zünftigen Kunsthistorikern oder gegenüber der zur Zeit in Mode gekommenen, in In- halt und Ton aggressiven und in der oft gewëhlten Geheimsprache einer nicht immer verstandlichen soziologi- schen Betrachtungsweise hat Arnold Hauser in seinen in inhalt und Form sympathischen Methoden moderner Kunstbetrachtung (Verlag C. H. Beek, München, 1970, XII, 463 Sei ten, ungekürzte Sonderausgabe der 1958 unter dem Titel Philosophie der Kunstgeschichte erschienenen Sind Sie der begabte Grafiker (oderGrafikerin), der in freier Mitarbeit oder fester Anstellung unsere vielseitige Kollektion zeitgemasser Glückwunsch- karten (vornehmlich illustrativ-malerischer Rich- tung) mitgestalten hilft? Sollten Sie die Aufgabean- sprechen, erteilen wir Ihnen gerne weitere Aus- künfte. Dürften wir unserseits einige Arbeitsproben erwarten? ABG 723 SCH RAM BERG SCHWARZWALD TEL. *254 TELEX 760827 IU iÏTH FI AR Deutschlands groüts IIUI lit L nil Büromaschinenhaus 74

Gebrauchsgraphik de | 1971 | | page 80