J.-G. DAR A GN S CRUBER Die beachtlichste Anstrengung haben zweifellos die Orfèvreries Christofle unternommen. Durch Preisausschrei- ben haben sie die jungen Künstler des Salon de Vlmagerie ermutigt, sich fiir die Porzellannialerei zu interessieren. Gleichzeitig organisierten sieAusstellungen, in denen neben den preisgekrönten und alsbald fabriziertèn Tellern andere zu sehen waren, die von den zeitgenössischen «Meistern» bemalt waren und aus den berühmtesten Sammlungen stammten. Die rund hundertfünfzig Teller, die von den anerkann- testen Künstlern unserer Zeit geschmiickt und von Chri stofle hergestellt worden sind, setzen eine grossartige Tra dition fort und bilden den Ausgangspunkt künftiger Schöpfungen auf diesem Gebiet. In den Hausern, in denen die Menschen leben sollen, olint die Furcht, in jedem Augenblick alles zerstört zu sehen. was den Reiz und die Schönheit dieser Raume aus- macht, werden die Hersteller de.s Porzellans und der I ayencen, von den Malern unterstiitzt, mit den verzierten Keramiken von neuem iliren Beitrag zu gepflegter Schön heit und Harmonie leisten. Colette Vasselon 359

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