#HÉÉ ir r *- lïïfc PS J&4 Sp '««bWH «W.,," JS *5^ rev/. P^r.; »*i m ?l ~y4 sfiialmtWs into '«2JÉÉV - r* %>gsiM-: fflSfTt iw 4» •l 'T "- -v. :aS3/*(' I The Town, painted collectively by 40 schoolgirls. A draft composition is divided into squares of equal size, one for each child to paint; finally the finished squares are stuck together. Size: 4 ft. X 3 ft. 3 in. Die Stad/. Kollektivmalerei von 40 Madchen, wobei jedes ein glcich grosses Quadrat zugeteilt erhielt; zum Schluss wurden die einzelnen Blatter zusammengeklebt. Grosse des Originals: 120X100 cm. La Ville. Peinture collective exécutce par 40 fillettes, chacune ayant eu a peindre un carré de même grandeur que celui des autrespuis, les 40 carrés furent collés ensemble. Grandeur de l'original120 X 100 cm. certain details may have to be sacrificed to the harmony of the general effect. The teacher acts only as an adviser, the initiative always being taken by a member or by the head of the group, whose function is more or less that of the conductor in an orchestra. Particulars of the methods followed in this work are available to those interested in a brochure written (in French) by Mme. Langevin and Jean Lombard and published by Editions du Scarabée, Paris, entitled peintures ET DESSINS COLLECTIFS d'eNFANTS. Seit etwa einem Vierteljahrhundert geniessen die Kunst- ausserungen von Kindern eine Gunst und Aufmerksamkeit wie nie zuvor. Es scheint, als ob sich unsere Zeit, abhold aller Originalitat bei Erwachsenen, im Garten der Kindheit noch eine Statte erhalten möchte, wo sich die schöpferische Kraft echter und naher den geheimen Quellen des Lebens entfalten kann. Institute wurden geschaffen, um die Schwingungen der kindlichen Seele zu messen und aufzuzeichnen, Museen ge- gründet, um Kinderzeichnungen zu sammeln, und es besteht eine umfangreiche Dokumentation über diese Kunstgattung. Aber trotz so manchen padagogischen Bemiihungen, die aller- dings nicht selten blosser Modelaune zu entspringen scheinen, hort doch die Welt des Kindes für uns nicht auf, staunenswert zu sein; wahrlich, die Tore des Paradieses sind für sie weit offen geblieben. Einen Anlass, von diesen Dingen zu sprechen, bieten uns die hier gezeigten Bilder allerdings in erster Linie darum, weil sie in Gemeinschaftsarbeit entstanden sind und uns dadurch um eine wertvolle menschliche Erfahrung bereichern, deren Aktualitat den kindlichen Bezirk weit übersteigt. Wir verdanken diese Kollektiv-Malereien der Initiative zweier Pariser Lehrkrafte, Madame Vige Langevin und Jean 383 I!

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