^1 B IAPON Af E tunities for embellishing his work. Here we find, in the 16th century, complex arrangements of strapwork or fretwork, festooned with ornaments from Renaissance pattern-books; and, in the 17th, a host of naturalistic details appropriate to the subject of the map. Finally, colour was applied over the whole map, not only for "functional" reasons but also to enhance the decorative effect. The choice of colours, to which Gregorii in 1713 devoted a chapter of his book, was governed by recognised rules, which have varied but little. In the Middle Ages, as to-day, water features were blue, woods green, roads yellow or brown, towns red, and boundaries tinted. Formal ornament, then and later, was freely and brilliantly illuminated; and both in manu script and printed maps colour blazed in borders, cartouches, heraldry and other "compartments", from which it disap peared only in the age of accurate survey and precise map design. Im Jahre 1713 definierte der deutsche Geograph J. G. Gre gorii die Landkarte als ein „Gemalde", das die Erde oder ein Teilstück von ihr auf einer Flache künstlerisch darstellt. Die Landkartenschöpfer haben indes nur selten verschmaht, die „Trockenheit" ihrer Umrisszeichnung durch Ausschmük- kung und Farbgebung zu beleben und zu bereichern. Die mo derne Landkarte verzichtet zwar nicht ganzlich auf derlei ver- schönerndes Beiwerk, allein der Kartograph früherer Zeiten erfreute sich hierbei weit grösserer Freiheit. Er bestrebte sich, dem Auge des Kartenlesers zu schmeicheln durch ornamentale Zutaten, durch die Gestaltung des Kartenbildes an sich und dessen Zeichengebung, durch die Beschriftung, durch Hinzu- fügen von Vignetten und allerlei graphischen Zierats, durch Illuminieren und Kolorieren. Die künstlerische Ausarbeitung begann beim Kartenbild selbst. Was die zur Verwendung gelangenden Zeichen angeht, so ist, wie es einmal ausgedrückt wurde, ein „Symbol" dann gut, wenn es ohne beschreibenden Schlüssel verstandlich ist. 5 i W(w«i X.\U TON Tagitrut Laichai Rtnarw •Mino Vlloart vcuqen <7 ég»wcit' TT 'Bvn* VV faCbicugó .J GO Fnya TP Surunga lonmttf SvtttofuiM Tons a rsfeasumi ncncra Ciambff yVavüft)jrnusc.x Injuhfapotna \:lt ck arviïaïiir 1vnfrxtis liatfif.fo atuhori* ~Ttunchetl< Cutvkor {jkrfirtibacam iiuuvhfti

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