c/VLr Me ^cscflc is<- v»cv/ovcvt, bic v»-».*v» selhst- s*\*j-4jibt- ie üv sicljt st-cllt bei- -jQist sicly lil Alle Memeben gut er Art empflnden bei zunebmender Bildungdafi nie auf der Welt eine doppelte Rolie zu npielen baben, eine wirklicbe und eine iöeeffe, und in dienem Gefüljl int der Grund allen Edlen aufzunucben GOETHE Imre Reiner levelapel Reiner Script flam \]is awn fiewnal IjAnlwriting. Tllje tijpe, tljeufi i1, is a little bailer t hAYYawer. influence avica Vkentina ljere-1 4"* far renlerin^ tlje spirit afaur times it Ijas flw etpuAls. Keine zauberwirkende Rune ist wunderbarer als ein Buch. Alles, was die Menschheit getan, gedacht, erlangt oder gewesen ist: es liegt wie in zauberhafter Erhaltung in den Blattern der Bücher aufbewahrt. Carlyle of the fact that in cerzfairz aceas of human endeaooc in- dasfrziaL methods of coorzk arze inaöeqüaÉe/they arze oaf of pLace.We haoe to rzeaLize that the machine cannot do UV»1 60) F. H. E. SCHNEIDLER Bauersche Giesserei, Frankfurt a. Main (1937) Legend, an informal script based on the 16th century "Civilité/' a miracle of easy reading through brilliant balancing of its three variant bodyslopcs. Legende, Schreibschrift auf der Grundlage der aus dem 16. Jh. stammenden „Civilité", cin Wunder an leichter Lcserlichkeit. Légende, écriture dérivée de la Civilitcdu 16c siècle; véritablc merveille de lisibilité. 61) GEORG TRUMP C. E. Weber, Schriftgiesscrei, Stuttgart (1951) Delphin, a calligraphic type. Lower case is an italic slim and slightly sloped, with ascenders tall and tortile; capitals vertical but subdued almost to x-height. Delpbin, eine Schreibschrift-Type be- einflusst von Aldus und Arrighi. Delphin, carac- tère s'inspirant d'Aldus ct Arrighi. 62) I MRE REINER Typefoundry Amsterdam (1952) Reiner Script, informal advertising face based largely on designer's own handwriting, which emerges in character without loss of legibility. Schreibschrift-Type für Akzidenzsatz, aus der eige nen Handschrift des Entwerfers cntwickelt. Caractèrc pour travaux de labeur, essentiellemcnt inspiré de l'écriture manuscrite de son créateur. 63) HERMANN ZAPF D. Stempel AG., Schriftgiesscrei, Frankfurt (1950) Palatino, a monumental pen-form with rugged squaring of curvesitalic compressed and flow ing, with sloped caps of generous breadth. Eine monumentale Schriftform mit herben, etwas winkeligen Kurven. Ecriture monumentale aux courbes anres et contrastées. 64) VICTOR EIAMMER Gebr. Klingspor, Schriftgiesserei, Offenbach a.M. New American Uncial, hand-cut by the designer. A type with lower case of uncial forms supple mented with roman caps.*Hammers Amerikaniscbe t/ff^/ö/f,vomEntwerfer selbst geschnitten. Onciale Américaine de Hammer, gravée par son créateur. rung der Schreibfederer halt die kleinste Feile für wichtiger als den grössten Pantographen. Er versuchte als erster, die Un- ziale in eine Schrifttype umzuwandeln, und er hat schon drei oder vier Varianten der frühern „Hammer-Unziale" geschnitten, als letztes di American Uncial mit zusatzlichen Antiqua-Kapitalchen, um sie für den modernen Drucker vielseitiger zu gestalten. Johnstons Erneuerung der Kalligraphie gelangte auch nach Amerika und sein Lehrbuch in die Hand jedes amerikanischen Schreibkünstlers. W. A. Dwiggins sicher einer der begab- testen amerikanischen Kalligraphen und Schriftentwerfer ist einer jener, die stolz darauf sind, Johnston ihren Dank abzu- statten. Er empfand das Bedürfnis nach kalligraphischer Ge- meinschaft, was ihn dazu bewog, eine rein apokryphe Gesell- schaft der Kalligraphen zu erfinden, deren Sekretar als „Her mann Püterschein" er war und die handgeschriebene Manifeste herausgab, wenn ihn sein Geist dazu trieb. Dwiggins Arbeiten für den Verleger Alfred A. Knopf, die oft Typographic mit Kalligraphie verbinden, beweisen uns, wie unerschöpflich und vielgestaltig die Ergebnisse solcher Verbindungen sein können. Im Jahre 1930 kehrte Warren Chappell, der einzige Schüler von Rudolf Koch im Schriftschneiden, von Offenbach nach New York zurück, wo seine Schriften, Buchgestaltungen und Illustrationen je langer je mehr Anerkennung fanden. Er arbei- tet oft mit Fritz Kredel zusammen, der seinerseits ein Mitarbei- ter von Koch war und die Holzschnitte für das abc-büchlein und das bekannte blumenbuch anfertigte und der von Koch als der beste Interpret seiner Holzschnitt-Kalligraphie bezeich- net WUtde. [Fortsetzung: Seitc 492] 441

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