J It's against nature. There will always be wars. Bible says so. The Bible. Das geht gegen die Natur. Kriege wird es immer geben. Das sagt die Bibel. Die Bibel. «C'est contre la nature. IIy aura toujours des guerres. La Bible le dit. La Bible. 'Who needs it? We can lick anybody there is.' Wer braucht sie überhaupt? Es gibt doch niemandenden wir nicht kleinkriegen können. Qui en a besoin Nous pouvons battre n'importe qui. It's a lost cause, baby. The world has had it anyway.' Da ist nichts u machen. Mit der Welt ist es so oder so vorbei! C'est une cause perdue. De toute fa$on, c'est la fin du monde. [Fonsetzung von Seite 521] ein Schema hinweg. Wir verwendeten Saxon nam- lich nicht als Illustrator unserer Ideen. Wir setzten uns alle zusammen und dachten uns Anzeigen aus. Ebensooft gingen die Ideen von ihm aus, obschon wir andern zu zweit waren. Gage schlug etwa eine Anzeige vor, die den Reservations-Computer der Luftlinie zum Thema hatte. Dieser gibt die Gewahr, dass ein reser- vierter Sitz nicht nochmals verkauft wird. So sagte Gage vielleicht: «Was geschieht, wenn einer kommt und sein Sitzplatz ist schon be legt?» Saxon überlegte sich das ein Weilchen, griff nach seinem Skizzen- block, und die Lösung war da: Ein Geschaftsmann auf dem Schoss eines andern Geschaftsmannes. Ich trug dann vielleicht eine Schlagzeile bei: «Unser Motto: 124 Flugscheine, 124 Sitzplatze». Das Herzstück dieser Anzeigen war die Zeichnung. Den Text schrie- ben wir, den Witz der Zeichnung auswertend. Denn wir sagten uns, wir waren ja blöd, Saxon zu verwenden und auf Humor zu verzichten, sobald die Leute zum Text kamen. Als ob man eine Goldmine miss- brauchte, um seinen Wagen unterzustellen. Saxon war so beweglich und intuitiv, dass wir ihn auch für TV-Spots 526 einzusetzen beschlossen. Damit schufen wir uns ein arges Problem. Denn Saxons Stil ist nicht durch klar umrissene Konturen bestimmt. Es liegt viel Andeutungsvolles drin. Im ersten Studio, an das wir uns wandten, verfremdeten sie Saxons Zeichnungen zu Mickey-Mouse- Geschöpfen. Dieses Studio muss es wohl fünfmal von neuem versucht haben, aber sie begriffen's noch immer nicht. Wir sahen uns etwa 10 Sekunden lange Versuchsstreifen an. Saxon war's nicht. Wir wandten uns an ein anderes Studio. Dort hatten sie nicht nur Verstandnis, sie baten Saxon auch, ihnen jede Menge «Schlüsselzeichnungen» zu liefern - die Be- wegung eines Arms, die Verwandlung eines Ausdrucks. Saxon muss wohl an die 1200 solcher Schlüsselzeichnungen geliefert haben. Einer dieser Zeichentrickfilme gewann, glaube ich, eine Goldmedaille am Film-Festival in Cannes. Eine UN We Believe genannte Organisation bat uns, eine Broschüre zum besseren Verstandnis der Vereinten Nationen auszuarbeiten. Saxon erklarte sich zur Mitarbeit bereit. So wie wir's anpackten, griffen wir bös daneben. Wir gingen von den verbreitetsten [Fonsetzung Seite 575]

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