DEUTSCHES Plakat- MUSEUM X DAS PLAKAT 5 Wettbewerb 1972/73 I. Allgemeines 1. Das Deutsche Piakat-Museum in Essen schreibt einen Wettbewerb aus, der dazu beitragen soli, das gute Plakat zu fördern. Dieser Wettbewerb gilt für Plakate, die in der Zeit vom 1. Januar 1972 bis 30. Juni 1973 in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin im Aussenanschlag plakatiert worden sind. 2. Der Wettbewerb wird in 2 Klassen zu je 3 Grup- pen ausgeschrieben: Klasse I: Plakate in der Grosse von DIN A 1 bis 6/1 Bogen Klasse II: Plakate in der Grosse von 18/1 Bogen (Grossflachenplakate) Gleiche Motive dürfen nur in einer Klasse ein- gesandt werden. 3. Beide Klassen werden in folgende 3 Gruppen gegliedert: 1. Gruppe: Wirtschaftswerbung (Konsum- und Investitionsgüter, Dienstleistungen, wirtschaftliche Unternehmungen) 2. Gruppe: Institutionelle Werbung (aus humanitaren, religiösen, sozialen und anderen Bereichen) 3. Gruppe: Veranstaltungs- und Aktionsplakate (aus Bereichen der Kultur, des Sports, der Politik) 4. In jeder dieser Klassen und Gruppen ermittelt die Jury die 3 besten Plakate und bewertet sie mit je einer Goldenen, Silbernen und einer Bronzenen Medaille. Darüber hinaus kann die Jury in jeder der beiden Klassen ein Plakat als bestes Plakat auswahlen und mit einem Grossen Preis auszeichnen. II. Teilnahmeberechtigte Teilnahmeberechtigt sind Auftraggeber Gestalter (Grafik-Designer, Texter, Agenturen etc.) Drucker Anschlagunternehmen (Eine Abstimmung untereinander ist erforderlich) III. Einsendungen 1. Klasse I: Ein Original-Plakat, wie es im Aussenanschlag plakatiert worden ist. Klasse II: Ein Kleinbild-Diapositiv, 24x36 mm aufgenommen vom Endformat (18/1 Bogen) oder ein Andruck im Kleinformat (ca. 50*70 cm) und ein Original-Plakat (18/1 Bogen) Alle Einsendungen werden, wenn keine Rück- sendung gewünscht wird, nach der Bewertung vom Archiv des Deutschen Plakat-Museums übernommen. 2. Kennzeichnung Alle Einsendungen sind ruckseitig mit folgendem Hinweis zu versehen: Auftraggeber Drucker Gestalter/Gestaltungsteam Druckauflage Einsendungshinweise Alle Einsendungen sind mit der Kennzeichnung «Wettbewerb» bis zum 15. Juli 1973 zu richten an: Deutsches Piakat-Museum e.V. 4300 Essen 1 Steeier Strasse 29 Alle Einsendungen von Original-Plakaten mussen in Rollen verpackt sein. Sendungen, die den Poststempel vom 15. Juli 1973 tragen, gelten als rechtzeitig eingesandt. IV. Bewertung 1. Jury Das Bewertungsgremium setzt sich zusammen aus Dr. Rudolf Brandes, Essen Professor Walter Breker, Düsseldorf Dieter H'Loch, Essen Winfried Krakowski, Frankfurt Hans Kuh, München G. Nickel, Hamburg Paul Pfau, Düsseldorf Direktor Hans Potthast, Frankfurt Professor Hermann Schardt, Essen Dr. Egon Schramm, Stuttgart Direktor Gerd F. G. Setzke, Hamburg Direktor Hermann Stotz, Kassei Dr. Wilhelm Tigges, Pöcking Hubert Troost, Düsseldorf Dr. Werner Walz, Frankfurt Hermann Wündrich, Düsseldorf A. E. Wuttke, Düsseldorf In beratender Funktion wirken mit: als Psychologe Professor Dr. F. Steinwachs, RWTH-Aachen als Soziologe Professor Dr. K. G. Specht, Erlangen/Nürnberg 2. Bewertungsschema Die Bewertung erfolgt nach folgendem Schema: 1. Gesamteindruck 2. Künstlerische Gestaltung 3. Originalitat 4. Kommunikationswert Gesellschafts- und wirtschaftspolitische oder welt- anschauliche Manifestationen werden nicht be wertet. Entscheidend ist der erreichte Wirkungsgrad im Rahmen des Bewertungsschemas. 3. Pramierung Die Pramierung muss bis spatestens 31. Oktober 1973 erfolgt sein. V. Sonstiges Durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb erklart sich der Einsender damit einverstanden, dass nach der Entscheidung der Jury eine öffentliche Presentation der eingesandten Wettbewerbsarbeiten stattfindet, sofern er dies nicht ausdrücklich bei der Einsendung abgelehnt hat. Ein Anspruch auf eine öffentliche Presentation besteht nicht. Jeder Einsender erheit zwei Wochen nach der Ent scheidung der Jury das Protokoll der Jury-Sitzung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deutsches Piakat-Museum Essen, Ende Dezember 1972 ..i.fltj'Ow'- 445

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