t fc Andrzej Czeczc 3) Illustration from Nie na ka^dejgórce karc^ma ('There isn't a saloon on every hill-top') by the Cze. t writer Vincent Sikula. 4) Illustration from Wieceyii kochankowie ('Eternal Lovers') by Bohuslav Brezovsky. 5) 6) Two black-and-white vignettes from a 'Folk Humour Book' Ksiega Humoru Ludowe>x published by Ludowa Spoldzielnia Wydawnicza, Warsaw, in 1981. 7)—10) Four of the colour plates from the 'Folk Humour Book'. 3) Illustration aus dem Buch Nie na ka^dej górce karc\ma («Es steht nicht auf jedem Hügel ei' I Schenke») von Vincent Sikula. 4) Illustration aus Wieccyii kochankowie («Ewig Liebende») von Bohuslav Brezovsky. 5) 6) Zwei Vignetten in Schwarzweiss aus einem «Volkshumor-Buch» Ksiega Humoru Ludowegl 1 erschienen 1981 bei Ludowa Spoldzielnia Wydawnicza, Warschau. 7)—10) Vier Beispiele der im «Volkshumor-Buch» enthaltenen Farbtafeln. 3) Illustration pour un livre intitulé Nie na ka^dejgórce karc^ma («II n'y a pas un bistro sur chaqlri colline») par Vincent Sikula. 4) Illustration pour Wiecvyti kochankowie («Amants éternels»), de Bohuslav Brezovsky. 5) 6) Deux vignettes noir et blanc extraites d'un «Recueil d'humour populaire» (Ksiego HumI Ludowegopublié en 1981 par Ludowa Spoldzielnia Wydawnicza a Varsovie. 7)—10) Quatre exemples des planches couleur figurant dans le «Recueil d'humour populaire». "or rund zehn Jahren befanden sich die grj phischen Künste in Polen im Umbruch. D polnische Plakat, das internationale Anerkennung g; funden hatte, verlor etwas von seiner Vitalitat, und d Strassen, die einst sein Schlachtfeld gewesen ware., sahen bald wie die Seiten eines Plakat-J ahrbuches au da der internationale Stil voherrschte. Da fing es dar im Bereich der Presse-Illustration zu garen an. Wo lange die ermüdei berechenbare Satire der russischen Zeitschrift Krokodil geherrsc hatte, deren Cartoons Zionismus oder die cia, schlechte Kellner od' faule Bauern kritisierten, gingen nun engagierte junge Künstler ai Werk. Im satirischen Szpilki wie auch in kulturellen Zeitschriften vo kleinen Student bis zu den popularen Literatura und Kultub wurden graphische Kommentare pointierter und wichtiger. Unter den jungen Rebellen erwies sich ein fast schon als Veteran i bezeichnender Künstler als der beste: Andrzej Czeczot. Rund zwc Jahre lang hatte er Bücher illustriert, aber nicht für die führendi Verleger Warschaus, sondern für den einzigen Verlag in der schier! schen Bergwerksstadt Kattowitz. Den Kunstkritikern, die die Erfolr der polnischen Plakatschule feierten, war er praktisch unbekannt. D anderte sich 1972, als er bei der Biennale in Brünn den Hauptpreis f seine Illustrationen zu Jaroslav Haseks Romanen über den brav Soldaten Schwejk erhielt. So rückte ein obskurer Künstler aus eirij weit von Warschau entfernten, grauen Stadt schlagartig ins Rampenlicï! Nun war Czeczot bei polnischen Zeitschriften willkommen, wo er kurzer Zeit seine eigene Art gezeichneten sozialen und politischi Kommentars entwickelte. Als Kenner der stürmischen Geschiet seines Heimatlandes verglich er Vergangenheit und Gegenwart, spiel mit Worten, literarischen Zitaten und aktuellen Eigenheiten der Ui" gangssprache. Auch sein Stil anderte sich. Da er sich fast ausschliessli'

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